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ein bisschen vegan Trinken

Wasser Marsch! | Rezepte, die das Trinken leichter machen.

ein bisschen vegan TrinkenMoin,

nach meiner Wasser Challenge im letzten Jahr, habe ich das Trinken in den letzten Monaten leider wieder etwas schleifen lassen. Das soll sich jetzt ändern.

Zum Glück gehöre ich zu den Menschen, die erstaunlich gut gegen Leitungswasser ankommen. Ich trinke selten etwas anderes und wenn, dann trinke ich es sehr bewusst. Doch ab und an gelüstet es auch mich einfach mal nach etwas anderem. Ein paar meiner Lieblingsdrinks stelle ich euch heute vor.

Am gesündesten ist es natürlich Wasser zu trinken. Keinen Kaffee, keinen Tee, keine Cola. Aber Regeln sind da um sie zu brechen. Oder zumindest für sich persönlich passend zu machen. Und so habe ich für mich bereits im letzten Jahr beschlossen, dass ich grüne Smoothie ohne Banane und Fette wie Mandelmus und Co. voll zu meinem täglichen Soll zähle, „deftige“ Smoothies, Kaffee, Limo, Säfte und Co. zur Hälfte. Denn Flüssigkeiten liefern sie dem Körper ohne Zweifel. Auch wenn sie kleine, ungesunde Begleiter in Form von Fett und Zucker mit einschleusen. Aber wird wollen mal nicht päpstlicher sein als der Papst. Solange diese Ausnahmen Ausnahmen bleiben.

Morgens starte ich immer mit einem Glas heißen Wassers. Das kurbelt alles an und füllt den Magen schon ein bisschen. Manchmal pimpe ich es mit einem Stückchen Ingwer, welches man über den Tag verteilt auch gut immer wieder aufgießen kann.

Kickstarter Smoothie Rezept

Mein eigentliches Frühstück bildet in der letzten Zeit meist ein Smoothie. Entweder mein Marzipan Shake oder aber dieser grüne Kollege hier, den ich dem „Kickstarter“ aus dem Goodies in Hamburg nachempfunden habe. Zu den unten genannten Zutaten gebe ich aktuell zusätzlich noch meinen Body Dust.

Smoothie á la Kickstarter

2 Hände voll junger Spinat (TK)
1/2 – 1 Avocado
1 großer Spritzer Zitrone
1 Glas Wasser
zwei kleine Zweige Minze
bei Bedarf einen kleinen Spritzer Sirup (Agave, Reis, etc.)

Alles in den Mixer geben und ordentlich durchpürieren. Wenn er zu dickflüssig gerät, gerne noch etwas mehr Wasser hinzufügen.  Wer zu dieser geballten Green Power noch mehr Schwung braucht, kann auch gerne noch etwas Maca dazugeben. Ansonsten fühlt euch bitte dazu eingeladen, munter mit dem Rezept zu experimentieren.

Wasser Apfel 2

Über den Tag verteilt trinke ich meist Wasser. Damit es nicht allzu öde wird und wenn ich wirklich gute Laune habe und motiviert bin, aromatisiere ich es. Wir erinnern uns an den Ingwer am Morgen. Aromatisiertes Wasser ist großartig! Von Gurke, Minze und Apfel über Orange und Zitrone bis hin zu Grapefruit… Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Seit kurzem trinke ich zudem mit Leidenschaft Selter. Früher musste immer Sprudel im Wasser sein. Doch seitdem ich im 1. Stock wohne und meine Einkäufe alleine und zu Fuß oder mit dem Rad erledigen muss, wurde das Wasser immer stiller… Das ändert sich gerade. Denn seit einiger Zeit besetze ich einen Soda Stream*. Meine Eltern schwören schon Jahrzehnte drauf und ich muss gestehen: Ich bin ihm auch verfallen. Zumal die Zeiten der doofen Plastikflaschen und des nervigen Festschraubens vorbei sind! Die neue Generation setzt auf schicke Glasflaschen, die einfach in den Apparat gesetzt werden. Für’s Sprudeln verschwinden sie komplett im Gerät. Kein Schrauben, kein Spritzen, kein Kleckern. Und passend zur Frage „Wie soll mein Wasser heute schmecken?“ gibt es vier leckere neue Sirups, mit denen die Selter aufgepeppt werden kann: Holunder, Cassis, Limette und Rharbarber. Alle bio und ebenfalls in Glasflaschen abgefüllt.

Eine Kohlensäurepatrone reicht für ca. 60l Sprudelwasser und kann an den bekannten Soda Stream Verkaufsstellen nach dem Leeren gegen eine Leihgebühr von 7,99€ gegen eine neue eingetauscht werden.

ein bisschen veganein bisschen vegan

Ihr seht: Es gibt keine Ausrede, um auf eine gesunde Trinkmenge am Tag zu kommen.  Abends genehmige ich mir oft noch einen heißen Kakao, den ich ebenfalls mit einem Moon Dust von Moon Juice pimpe. Natürlich VOR dem Zähneputzen 😉 Das hilft beim Einschlafen und schenkt schöne Träume. Jedoch sollte der Wasserkonsum erfahrungsgemäß zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen abgeschlossen sein – ansonsten gebe ich euch Brief und Siegel, dass ihr nachts hoch müsst.

Fällt es euch leicht, ausreichend zu trinken? Welches sind eure Lieblingsrezepte für die tägliche Dosis Wasser? Ich bin auf eure Erfahrungen und Anregungen gespannt.

*unverbindliches Warenmuster

Wasser Challenge ein bisschen vegan Vergleich Tag 2 Tag 7

Die Wasser Challenge | Mein Fazit nach der 1. Woche

Wasser ein bisschen vegan Tropfen

Moin,

Tag 7 meiner Wasser Challenge. Ich hatte es mir so schön ausgedacht. 3×1 Liter, jeweils verteilt auf 3 Stunden. Somit hätte ich meinen Tagessoll innerhalb meiner Arbeitszeit geschafft.

Es fing aber schon an zu scheitern, als ich in der letzten Woche an zwei Tagen mit den Kindern die ganze Zeit im Wald war. Bei 6-7 Toilettengängen am Tag war mir das Risiko dann doch zu groß. Es blieb bei knapp 2 Litern am Tag. Vor allem abends getrunken. Das gleiche am Wochenende. Wer bis 11 Uhr schläft, kann natürlich bis dann nicht schon 0,6 Liter Wasser getrunken haben. Bleibt hintenraus mehr übrig….

Die individuelle Trinkmenge

Und da wären wir dann auch beim Problem. Die individuelle tägliche Trinkmenge orientert sich am Körpergewicht (und natürlich später auch an den sportlichen Betätigungen und der Temperatur). Es sollten mindestens 30-40 ml pro Kilogramm Körpergewicht sein. Zu bedenken ist jedoch, dass der Körper in 1/4 Stunde nur rund 200 ml Wasser aufnehmen kann, alles andere fließt so durch und wird von den Nieren ausgeschieden. Es macht also wenig Sinn das Trinken den ganzen Tag zu schieben und dann einen halben Liter auf einmal hinunterzustürzen. Soviel zur Theorie.

Was tut sich?

Ich habe an mir in den letzten Tagen bereits einige Beobachtungen gemacht. Nummer 1: Wasser trinken fällt mir leicht. Weil ich eh meistens Leitungswasser trinke. Nummer 2: Sind die Nieren erstmal durchgespült, läuft es nur so durch. Also wirklich nicht zu schnell trinken. Sonst sitze ich nur noch auf der Toilette. Was mich zu Nummer 3 bringt: Brauche ich wirklich 3 Liter? Ich stelle fest, dass ich im Laufe des Tages immer öfter auf die Toilette muss. Manchmal schon kurze Zeit nach dem Trinken. Und auch, wenn ich auf die Regel 200ml/15 Min achte. Heißt das, mein Körper hat schon genug Wasser aufgenommen und schleust jetzt nur noch aus? Wenn dem so ist, dann scheine ich mit 2 Litern auszukommen.

Was auch schon ein enormer Fortschritt wäre. Auf der Arbeit haben wir winzige Gläser, die maximal geschätzt höchstens 150 ml fassen. Klar, die sind auf kleine Kinderhände ausgelegt. Allerdings führt das auch dazu, dass ich am Tag höchstens 3-4 dieser Gläser voll Wasser zu mir nehme, plus 2-3 Tassen Kaffee, die ich nicht mitzähle. Abends dann vielleicht noch einmal ein Glas á 200 ml (Limo…). Zieht man den Kaffee (und die Limo…) ab, komme ich – wohlwollend geschätzt – auf einen knappen 1 Liter.

Zwischenfazit

Doch zurück zur Challenge. Ich trinke nun also seit einer Woche (fast) jeden Tag 3 Liter, mindestens aber 2,5. Wenn es scheitert, dann an der Logistik. Ich muss wirklich noch meinen Rhythmus finden, was mir ab dieser Woche hoffentlich leichter fallen wird, da ich nun wieder in meinen täglichen Trott komme.

Wasser Challenge ein bisschen vegan Vergleich Tag 2 Tag 7

Ich habe versucht das Setting von letzter Woche noch einmal einzufangen. Kein direktes Sonnenlicht, gleiche Ecke im Zimmer. Okay, gekämmt habe ich mich. Ansonsten so unbearbeitet wie an Tag 2.

Merke ich denn schon was? Lohnt es sich? Ja! Bereits jetzt ist klar, dass es mir tatsächlich gut tut. In der letzten Woche passierten hier einige Wetterwechsel, aber nur einmal spürte ich einen leichten Anflug von Kopfweh, der schon nach kurzer Zeit verschwand. Normalerweise reagierte ich in den letzten Jahren immer empfindlicher auf Luftdruckwechsel. Dann gehen hier gerade wieder allerlei Krankheiten rum. Vom Halsweh bis zum ausgeprägten Magen-Darm-Virus. Beides ging an mir vorbei. Kann aber natürlich auch Zufall sein. Mein Urin ist viel weniger konzentriert. Kein Kaffeetischthema, aber auch das ist ein wichtiger Aspekt. In meinem früheren Leben arbeitete ich in der Urologie. Ich weiß also wie das ist mit zu wenig Trinken und den Nieren. Und zu guter Letzt: Ich esse weniger. Man glaubt es kaum, aber es ist so. Ich alte Naschkatze habe weniger Heißhunger zwischendurch. Und esse im Allgemeinen auch weniger. Wenn das so weitergeht, soll es mir recht sein.

Wie geht es weiter?

Meine Pläne für diese Woche lauten also: Durchhalten. Weiterhin 3 Liter. Zumindest in diesen 4 Wochen sehe ich es als eine Art Kur, die mal alles „gut durchspült“. Danach reduziere ich vielleicht auf mein persönliches Soll. Gegebenenfalls werde ich mir ein Glas neben die Flasche stellen. Zum einen nerve ich meine Umwelt dann nicht damit andauernd an dem Ding zu nuckeln, zum anderen kippt sich so ein Glas einfach schneller runter, als wenn man umständlich an der Flasche saugt. Darüber hinaus werde ich in dieser Woche mit aromatisiertem Wasser und Tee experimentieren. Leitungswasser klappt bei mir ganz gut, aber ein bisschen Abwechslung ist ja nie verkehrt 😉

So, das nächste Update gibt es dann in einer Woche. Ob es der Montag wird kann ich nicht versprechen, da ich am Sonntag auf einer Messe bin und Montag wahrscheinlich ausschlafe. Aber es kommt. Versprochen.

Und wie sieht es bei euch aus? Hat sich jemand meiner Challenge angeschlossen? Was sind eure Erfahrungen? Ich freue mich auf eure Berichte 🙂

Café Affenbrot in Lübeck

Nachdem wir gestern fleißig das Grunz-Mobil der Albert-Schweitzer-Stiftung unterstützt haben, zogen wir danach weiter ins Café Affenbrot in die Kanalstraße/Ecke Glockengießerstraße, um uns angemessen zu stärken. Das Affenbrot ist ein vegetarisch-veganes Bistro, das ich vor vielen Jahren recht regelmäßig besuchte. In den letzten Jahren wurde das etwas weniger, auch weil ich bei den letzten beiden Besuchen nicht wirklich zufrieden war, was vor allem an den sehr langen Wartezeiten zwischen den einzelnen Aktionen (Karte bekommen, Bestellung, Servieren) lag. Da Franzi aber noch nie dort war entschieden wir uns, es noch einmal zu versuchen.

Die Zielgruppen des Affenbrot sind ganz klar junge Familien mit Kindern und Menschen, die bewusst, biologisch und vegetarisch speisen möchten. Mir kommt es vor als hätte es in früheren Zeiten mehr vegane Gerichte auf der Karte gegeben, aber auch so lässt sich einiges finden und vieles auch veganisieren. Das Café befindet sich im Werkhof und bietet eine leicht hippie-reske Inneneinrichtung mit viel Holz und Farbe, einen Wintergarten und einen großen Aussenbereich, direkt am Wasser (Fotos siehe hier). Es werden nur Lebensmittel aus biologisch-ökologischem Anbau verwendet und alle Gerichte frisch zubereitet. Auch die Getränkeauswahl kann sich sehen lassen und bietet einige ausgefallene Genüsse. Die Speisekarte findet ihr hier.

Ich entschied mich für den Tofuburger für 4,50 € und einen Soja Latte Macchiato für 3,30 €. Beides kam überraschend schnell und schmeckte sehr gut. Einzig den Preis des Burgers muss ich trotz Vollkornbrötchen, Tofubällchen und veganer Remoulade etwas bemängeln, denn auf dem Bild könnt ihr erahnen wie klein er war. Das rührt sicherlich da her, dass das Café Affenbrot als vegetarisches Bistro hier in der Gegend ein absolutes Alleinstellungsmerkmal hat und so gut wie keine Konkurrenz hat. Wer aber den einen oder anderen Euro mehr nicht scheut, Wert auf biologische Lebensmittel legt und nach einem anstrengenden Stadtbummel die Ruhe am Kanal genießen möchte (manchmal unterbrochen von Kinder“lärm“), ist hier genau richtig.

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