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Vegan Beauty Favorites August 2017

Vegan Beauty Favorites August 2017

Vegan Beauty Favorites August 2017

Vegan Beauty Favorites August 2017

Auch wenn der September schon in vollem Gange ist und der Herbst mit großen Schritten auf uns zukommt, möchte ich euch meine Vegan Beauty Favorites aus dem August nicht vorenthalten. Einige der Produkte sind ganz neu in meine Sammlung gekommen, andere haben sich schon länger in mein Herz geschlichen. Wie immer cruelty free und vegan. 

Charlotte Tilbury – Dry Sheet Mask

Ich habe lange widerstanden. Wirklich. Eine knochentrockene Tuchmaske, die die Haut dennoch gut durchfeuchtet und einen unglaublichen Glow schenkt. Kann das funktionieren? 24€ ärmer wollte ich es dann doch einmal ausprobieren. Die Dry Sheet Mask von Charlotte Tilbury verspricht in 15 Minuten ein Ergebnis, welches einem professionellen Facial gleichen soll. 

Die Maske wird dank praktischer Schlaufen hinter den Ohren verankert und lässt sich so tatsächlich bequem tragen. Allerdings sollte man sich damit nicht dem Partner oder dem Nachbarn zeigen. Die Ähnlichkeit mit Michael Myers ist wirklich beängstigend… Die Anwendung ist denkbar simpel und frei von jeglichem Geschmiere, was ich sehr mag: Einige Augenblicke zum Aktivieren der Maske über das Gesicht massieren, 15 Minuten entspannen und was soll ich sagen: Holla! Meine Haut fühlt sich an wie eingecremt. Und leuchtet. Ohne speckig auszusehen. Der Knaller!

Eine Maske kann laut Hersteller bis zu 3x wiederverwendet werden. Das relativiert den saftigen Preis zumindest ein wenig. Ich las, dass einige sie bis zu 5x verwenden. Ich selbst bin jetzt bei der vierten Anwendung angekommen. Zwar wird das Ergebnis minimal trockener als bei den Malen zuvor, dennoch gehe ich davon aus, dass auch meine Maske die 5er-Marke knacken wird. 

Why to buy: Diese Maske ist ideal, um die Haut für besondere Tage strahlen zu lassen. Und um die Nachbarn zu erschrecken. Die kann wirklich was!

Vegan Beauty Favorites August 2017 ReviewUrban Decay – All Nighter Setting Spray

Mit meiner neuen Liebe zu Foundations aller Art stieg auch mein Interesse an Setting Sprays. Meine erste Erkenntnis: Sie machen wirklich einen Unterschied. Meine zweite Erkenntnis: Setting Spray ist nicht gleich Setting Spray. Je nach Beschaffenheit pflegen sie trockene Haut, halten Öle und Fette in Schach und verlängern die Haltbarkeit des Make Ups.

Gestartet bin ich mit dem gefeierten Keep it perfect! Setting Spray von Essence und verwendete dann ein hydrierendes von Isadora. Schon hier merkte ich deutliche Unterschiede. Meinen Heiligen Gral aber fand ich im All Nighter von Urban Decay. Damit hält mein Make Up wirklich den ganzen Arbeitstag, ohne dass ich es auffrischen muss. 

Why to buy: Nicht günstig, aber definitiv wirkungsvoll. Bei meiner Mischhaut sorgt es für langen Halt ohne Auszutrocknen. 

L.O.V. – Lovful Shine & Care Lip Stylo

So wunderbar haltbar Liquid Lipsticks auch sind. Manchmal muss es ein klassischer Lippenstift sein. Die von L.O.V. sind mittlerweile neben Charlotte Tilbury meine absoluten Go-Tos geworden. Leichte bis mittlere Deckkraft, easy im Auftrag und Dank Monoi-Butter und Vitamin E auch super pflegend. Ich liebe das pink-rote „London“ und das peachige „Amsterdam“. 

Why to buy: Glanz, Pflege und Farbe. Dazu schnell und ohne Lipliner aufzutragen. 

Vegan Beauty Favorites August 2017 Dry Sheet Mask Charlotte Tilbury COSRX BHA

Kat von D – Lock it Loose Setting Powder

Egal ob solo oder über dem Make Up getragen: Dieses Puder hält was es verspricht. Es mattiert und versiegelt alles darunterliegende ohne die Haut cakey aussehen zu lassen. Zwar als translucent ausgewiesen besitzt es einen kleinen Gelbstich, ähnlich wie ein Banana Powder. Dieser Hauch von Farbe balanciert die weiße Blasse eines herkömmlichen Setting Powders etwas aus und verleiht etwas mehr Frische. Ich trage das Lock-It Setting Powder meist ganz gezielt direkt mit dem beiliegenden Puff auf, was wunderbar funktioniert. 

Why to buy: Es mattiert wirklich, ohne sich abzusetzen. Und seht ihr das Pentagram? <3

COSRX – Blackhead Power Liquid

Dieses füssige BHA habe ich bei Miin in München entdeckt. Endlich ein adäquater Ersatz für mein Resist 2% BHA von Paula’s Choice. Umgerechnet sind hier ebenfalls gut formulierte 2% BHA enthalten, dafür kosten 100 ml nur 23,99 €. Da ich die Flüssigkeit mit den Finger auftrage, reicht die Flasche eine halbe Ewigkeit. Das Blackhead Power Liquid von COSRX ist minimal zähflüssiger als das BHA von Paula’s Choice, geht für mich aber immer noch als flüssig durch. Erfreulicherweise klebt es auch überhaupt nicht. 

Why to buy:  Wirksames, flüssiges (!) BHA mit einem tollem Preis-Leistungsverhältnis.

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Welche alten und neuen Produkte haben denn in den letzten Wochen euer Herz erobert? Kennt und nutzt ihr vielleicht sogar einen meiner Favoriten? Ich bin neugierig. 

P.S:  Alle Produkte wurden von mir selbst gekauft. Es gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

Altkleider FairWertung

FairWertung & Tchibo | Wohin mit den Altkleidern?

Altkleider FairWertung

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Wie viel Kleidung braucht ein Mensch eigentlich?

Wenn es nach der Bekleidungsindustrie geht eine ganze Menge. War das Fashion-Jahr früher in Frühling/Sommer und Herbst/Winter eingeteilt, wirft die Branche mittlerweile monatlich neue Kollektionen auf den Markt. Begehrt, limitiert und häufig auch schnell ausverkauft. (Warum das so ist und was das mit der Modeindustrie und am Ende auch mit uns Konsumenten macht, habe ich hier schon einmal zusammengefasst.)

Ebenso kurz wie die Verweildauer der Kleidung in den Stores ist dann auch die Halbwertszeit von Trends. Weniges überdauert eine Saison, manches hält nicht mal ein paar Wochen durch. Und umso größer sind die Berge von Klamotten die unsereins so im Kleiderschrank, in Kartons und im Keller zu verstauen hat. Es gab Zeiten, in denen ich sicherlich für ein paar Wochen keine Wäsche hätte waschen müssen und doch immer komplett angezogen gewesen wäre…

Nach einer großen Decluttering-Aktion Anfang des Jahres hat sich mein Bestand zum Glück deutlich reduziert. Übrig blieben nur die Stücke, in denen ich mich wohl fühle, die mir ein gutes Gefühl geben und die von langlebiger Qualität sind. Und im Idealfall auch noch fair produziert wurden.

Mir fiel auf, wie viele Teile ich besitze, die ich nur sehr selten oder sogar nie getragen hatte. Denn auch wenn mein Kleiderschrank eine große Auswahl bot: Am Ende trug ich doch immer die selben Sachen. Einige so oft, dass sich Verschleißerscheinungen zeigten. Mein Berg an aussortierten Kleidungsstücken bestand also aus Neuem, Neuwertigen, gut Erhaltenem und einigem, was definitiv weg konnte.  

Doch wohin mit aussortierter Kleidung? Wer Zeit und Muse hat, kann sein Glück bei Kleiderkreisel und anderen Verkaufsplattformen im Netz versuchen. Oxfam, Second-Hand-Läden und Sozialkaufhäuser sind ebenfalls eine gute Idee. Aber was ist mit den ganzen Altkleidercontainern, die überall an den Straßenrändern stehen? Sind die seriös?

Altkleider nachhaltig verwerten mit FairWertung

Tchibo und der Dachverband FairWertung e.V. haben sich zusammengetan, um genau dieser Fragen auf den Grund zu gehen. Ich muss gestehen, dass ich den Altkleidersammlungen in Containern oder Säcken immer etwas skeptisch gegenüberstand. Kommen die Sachen wirklich bei Hilfsbedürftigen an oder wird die Kleidung irgendwo in die Welt verschifft? Werden meine ehemals geliebten Teile tatsächlich zu Putzlappen verarbeitet? 

Zeit, ein wenig Licht ins Dunkel des Altkleiderbusiness zu werfen. Ziel des Dachverbandes FairWertung – dem über 120 gemeinnützige Organisationen und Tochtergesellschaften angehören – ist es, die Lebensdauer eines Kleidungsstückes zu verlängern und die Recyclingfähigkeit zu verbessern. Tchibo wiederum hat sich vor über 10 Jahren auf den Weg gemacht, sein Ziel von 100%iger Nachhaltigkeit schrittweise umzusetzen. Da liegt es nahe, dass beide Unternehmen sich zusammen tun, um Transparenz in die Verwertung von Altkleidern zu bringen und darüber aufzuklären, wie und wo sie auch nach dem Aussortieren noch gut ankommen.

Altkleider FairWertung Tchibo

Werfen wir also einen Blick auf die ersten Fragen, die mir im Zuge von Altkleidersammlungen in den Sinn kamen.

Worauf muss ich achten, um einen seriösen Verwerter zu finden?

Im Altkeiderbusiness wird tatsächlich einiges an Schmu betrieben. Wäschekörbe, die über den Gartenzaun geworfen werden. Unternehmer, die sich Logos mieten und mit Fake-Adressen und vermeintlich humanitärem Ansatz Klamotten abgreifen, um sie überteuert zu verkaufen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, achtet auf das Logo FairWertung der Deutschen Kleiderstiftung oder gibt seine Sachen direkt in Sozialkaufhäusern und Kleiderkammern von gemeinnützigen Organisationen ab. Auf der Homepage von FairWertung findet ihr ein praktisches Tool über das ihr seriöse Abgabestellen in eurer Nähe suchen könnt. Alleine in meiner Kleinstadt gibt es drei. 

Was passiert mit meiner Spende?

Trotz Kleiderkreisel und Co. wird in Deutschland immer noch viel mehr Kleidung gespendet als gebraucht wird. In den Shops, Kleiderkammern und Sozialkaufhäusern wird gut erhaltene Kleidung direkt an Menschen mit weniger Kaufkraft weiterverkauft.

Alles was in Containern und Säcken gesammelt wird landet meist sofort bei Textilsortierbetrieben. Ebenso die Überschüsse aus Kleiderkammern und Second-Hand-Shops. Hier wird die Kleidung sorgsam sortiert. Alles, was nicht mehr verwendet werden kann, wird an Recyclingfirmen verkauft und zu Putzlappen, Malervlies oder Innenverkleidung von Autos. Ja, an dem Gerücht ist also etwas dran. Allerdings sorgt FairWertung dafür, dass der Erlös hieraus wieder seiner sozialen Arbeit zu Gute kommt. Was noch tragbar ist, wird als Second-Hand-Kleidung weiterverkauft. Vornehmlich nach Osteuropa und Afrika. 

Wird so nicht der Kleidermarkt vor Ort kaputt gemacht? 

Früher nahm man an, dass Second-Hand-Kleidung aus dem Ausland den örtlichen Handel kaputt macht. Laut FairWertung weiß man heute mittlerweile, dass die Textilproduktion vornehmlich aus anderen Gründen – wie schwierige Standortbedingungen, Korruption, hohe Energiekosten und fehlenden Ersatzteile –  in diesen Ländern rückläufig ist und der Handel mit Altkleidern eher noch Arbeitsplätze schafft. Im In- und Ausland. Durch gemeinnützige Sammlungen kommen Menschen mit niedrigerer Kaufkraft und aus ärmeren Regionen darüber hinaus zu qualitativ hochwertiger und modischer Kleidung zu fairen Preisen. 

Was kann ich eigentlich alles spenden?

Neben der klassischen Oberbekleidung für Erwachsene und Kinder werden auch Hüte und Mützen sowie Tischdecken, Bettwäsche und Schuhe gesammelt. Natürlich gewaschen und am liebsten gut erhalten. 

Ihr seht: Eure aussortierten Kleidungsstücke können tatsächlich noch Gutes tun! Auch ich selbst habe den Artikel zum Anlass genommen, mich noch einmal mit meinem Bestand auseinander zu setzen. Es gibt nämlich immer noch ein paar Stücke, von denen ich mich einfach nicht trennen konnte, die ich aber auch nicht mehr trage. Das wird jetzt in Angriff genommen!

#TchiboGutGemacht 

FairWertung Altkleider

*P.S.: Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Tchibo. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

The Ordinary Review Blog Kritik

The Ordinary | Warum ich bisher nicht darüber geschrieben habe.

The Ordinary Review Blog KritikEigentlich sollte dieser Post eine Antwort auf Magis aktuelles Video über die Marke The Ordinary des Hautpflegeherstellers Deciem werden. Beim Schreiben merkte ich jedoch, dass mein Kommentar die klassische Länge unter einem YouTube-Video sprengen und tatsächlich auch eine der meistgestellten Fragen der letzten Monate beantworten würde:

„Wann schreibst du eigentlich mal etwas zu The Ordinary?“

Ich nutze die Produkte der vielgehypten Marke nun schon seit über einem Jahr. Wer mehr oder weniger aufmerksam meine Instagramstories verfolgt wird mitbekommen haben, dass ich gelegentlich mal ein Produkt erwähne, es aber noch keine ausgewiesene Review oder Empfehlung auf meinem Blog gibt. Das war ursprünglich in keinster Weise so geplant, sagt aber wohl auch einiges über mein Verhältnis zu Brand aus. In den letzten Monaten habe ich zwar immer wieder in Privatnachrichten auf diese Frage geantwortet, nun ist es an der Zeit, meine Gedanken auch auf dem Blog zu bündeln.

Warum The Ordinary?

Wer mich kennt weiß, dass ich ein passionierter Nachzügler in Sachen Wirkpflege von Paula’s Choice bin. Bereits vor über 10 Jahren kam ich über Foren mit dem System in Kontakt, war aber aufgrund der Komplexität erst einmal abgeschreckt. In den letzten Jahren jedoch vagte ich den Sprung in diese neue Welt und bin seit nunmehr 3-4 Jahren Heavy User. AHA, BHA, Retinol, Vitamin C. Das volle Programm. Warum also wechseln? 

Das ist eine berechtigte Frage. Ich bin mit den Produkten von Paula’s Choice wunderbar klargekommen und habe einige viele Male nachgekauft. Und genau da liegt der springende Punkt. Paula’s Choice fährt mittlerweile eine Preispolitik, die ich so nur im äußersten Notfall mitmachen möchte. Wer lange Jahre Nutzer einer bestimmten Marke ich, kommt um etwaige leichte Preissteigerungen auf lange Sicht sicherlich nicht herum. Einige Produkte, die ich sehr gerne und täglich verwende sind aber allein in den letzten 2-3 Jahren bis zu 5 Euro teuerer geworden, was ich anhand alter Rechnungen nachvollziehen konnte. 

Zudem hebt die Marke in schöner Regelmäßigkeit zur Glamour Shopping Week die Preise an, was den darauffolgenden vermeintlichen Super-Deal schnell etwas egalisiert. Mein Hauptgrund nach Alternativen für Paula’s Choice zu suchen war also der Preis. The Ordinary lockt mit Preisen, die weit unter vergleichbaren Wirkstoffen liegen und monothematisch formulierten Produkten mit hoher Wirksamkeit. Klingt also erstmal genau nach dem, was ich suche. 

The Ordinary Review BloggerDie Ausgangssituation

Ich begab mich also auf die Suche nach Alternativen für mein Resist Anti-Aging 10% AHA-Peeling, welches ich im allabendlichen Wechsel mit dem Resist Anti-Aging 2% BHA Peeling anwendete und dem Clinical 1% Retinol Treatment. (Hier und hier findet ihr meine bisher veröffentlichten Artikel zum Thema.) 

Vorsicht: Ich kann und will hier keine Beratung für einzelne Produkte und Hautsituationen geben. Die obigen Angaben mache ich vor allem, um meine Motivation und auch später die Gründe besser nachvollziehen zu können. Anhand der Prozentzahlen seht ihr, dass meine Haut mittlerweile einiges gewohnt ist. Ich rate JEDEM dazu, es in Sachen Säure und Retinol langsam angehen zu lassen. So verführerisch sie auch sein mögen.

Ich begann klassisch mit 5% AHA, steigerte mich dann auf 8% und könnte 10% mittlerweile täglich anwenden, wenn ich sie nicht mit BHA abwechseln würde. Bei Retinol hielt ich mich an die Steigerung 0,01% auf 0,1% und dann erst auf 1%. Was auch bitter nötig war. Gerade beim Retinol spann meine Haut über lange Wochen und zwar so arg, dass ich kurz davor war, die Intensität wieder herunterzufahren. Ironischerweise begann ich dann zeitgleich mit dem 23%igem Vitamin C von The Ordinary, was meine Haut SO crashte, dass sie ab da über das Retinol nur milde lächelte…

Zu hohe Erwartungen?

Ich machte mich also an die Recherche, windowshoppte mich durch den The Ordinary Onlineshop und las diverse Blogs. Eine Sache fällt nämlich sofort auf:

Der Beratungsanspruch hält sich bei The Ordinary in Grenzen.

Vielleicht gehört das auch zum wissenschaftlichen Image, welches sich die Brand gerne gibt: 
Uns bekommt man nicht an jeder Ecke. Wir sind was für einen erlauchten Kreis Eingeweihter. 

Und genau da liegt eines der Probleme. Während beispielsweise Paula’s Choice eine wirklich umfangreiche und gut verständliche Beratungsarbeit leistet, sollte man bei The Ordinary schon einiges an Wissen mitbringen. Auch, weil die Marke gelegentlich etwas gegenteilige Aussagen tätigt, die es zu bewerten gilt. So wird unter den Werbetexten FÜR Säureprodukte darauf hingewiesen, dass diese zwar schnelle Resultate brächten, andere – weniger potente – Mittel aber vorzuziehen wären.  Ja, was denn nun? Kaufen oder sein lassen? 

Auch die vielen Prozentangaben und Bezeichnungen, die aus einem Chemie-Lehrbuch stammen könnten, sind sicherlich nicht sofort durchschaubar. Hier muss also einiges an Basiswissen – und der Wille zum Googlen (!) – mitgebracht werden. Hat man sich aber erst einmal eingelesen und herausgefunden, welche Produkte man nun gerne ausprobieren würde, steht man vor der nächsten Hürde. 

The Ordinary ist bisher in Deutschland offiziell nicht erhältlich. 

Die einzige Bezugsquelle aus einem deutschen Onlineshop heraus ist Asos. Die Produkte werden allerdings auch hier aus dem Ausland verschickt und so kann es zu Verzögerungen kommen. Auch Paula’s Choice ist nur sehr limitiert erhältlich, nämlich über den eigenen Onlineshop, der die Produkte ebenfalls aus dem Ausland (den Niederlanden) versendet. Dies geschieht allerdings immer reibungslos und die Sachen sind innerhalb von 2-3 Tagen da. 

Für The Ordinary bleibt alternativ immerhin noch der virtuelle Gang über den Kanal ins UK. WENN denn alles vorrätig ist. Denn das ist ein weiterer Minuspunkt bei The Ordinary:

Selten ist alles vorrätig.

Zumindest in einem Shop. Vor allem bei ASOS vergehen manchmal Wochen bis gewünschte Produkte wieder vorrätig sind und BeautyBay listet in diesem Moment in dem ich diesen Artikel schreibe, ein einziges Produkt, ein pflanzliches Öl. Man muss also warten. Auf die Gefahr hin, dass dann das nächste Produkt out of stock ist. Oder mehrfach bestellen.

Hat einen das lang geplante und ersehnte Paket dann endlich erreicht, kommt zumindest bei mir ein wenig zu oft Ernüchterung auf. Tatsächlich hatte ich ab dem allerersten bestellten Produkt vor über The Ordinary zu berichten. Ich war mir ziemlich sicher, dass da nichts schief gehen konnte, war ich doch durch Paula’s Choice schon an Säuren und Retinol gewöhnt. Allerdings wohl auch verwöhnt. Zumindest, was Konsistenzen angeht. Denn:

Viele Konsistenzen bei The Ordinary sind weder angenehm noch pflegeleicht. 

Zumindest in meinen Augen. Bis zu einem gewissen Grad mache ich gerne Abstriche, wenn ich weiß, dass ein Produkt sich hervorragend in meine Routine integriert und meiner Haut gut tut. Bei The Ordinary ist das Abrollen, Peelen, Pellen und Kleben aber so weit verbreitet, dass ich die meisten Produkte – und auch hier muss ich Magi recht geben – nur noch abends anwende. Was meine Routine stark verkompliziert, da sie allabendlich um mehrere Schritte erweitert werden muss. Hinzu kommt erschwerend, dass einige Produkte per se nicht zusammen verwendet werden sollten und ich so nicht nur meine Abend-, sondern auch meine Morgenroutine umstellen musste.

Morgens wird das Spiel nämlich noch durch die Risikofaktoren „Make Up“ und „Lichtschutzfaktor“ ergänzt. Ein ums andere Mal musste ich auf der Arbeit entsetzt feststellen, dass das, was sich im heimischen Badlicht als smooth und eben erkennen ließ, plötzlich dem Häutungsvorgang einer Schlange glich. Wenn mir die Produkt nicht schon direkt beim Schminken auf der Haut auseinanderfielen… Hier lässt sich erahnen, wo man zugunsten des niedrigen Preises gespart hat. 

Wie gesagt: Wenn ich dafür mit faltenfreier, babyweicher Haut belohnt werden, führe ich diesen Tanz gerne auf. Jeden Tag aufs Neue. Doch jetzt kommt das große ABER:

Für Heavy User von Wirkstoffpflege ist The Ordinary nur bedingt etwas.

Ich lehne mich hier weit aus dem Fenster. Aber in den letzten Monaten beschleicht mich ein Gedanke. Beim Lesen diverser Reviews im Netz bemerkte ich, dass die meisten der durchweg positiven Bewertungen von Menschen zu stammen schienen, die vorher noch nie oder kaum mit Wirkstoffpflege in Berührung kamen. Ich stelle also die steile These auf, dass ein Großteil derer, die eine Verbesserung ihrer Haut sehen, vorher kaum etwas in puncto chemische Peelings und Co. für ihre Haut getan haben. Da ist natürlich erstmal alles ein Gewinn. 

Zwar ist The Ordinary immer noch weit entfernt von beratungsarmer Drogeriepflege, aber schon mal mainstreamiger erhältlich als beispielsweise Paula’s Choice – nämlich bei ASOS. Darüber hinaus wird die Brand seit Monaten auf einschlägigen Kanälen gehypt, was die Zielgruppe maßgeblich vergrößert und den Markt auch dort erschließt, wo Anti-Aging, Peelings und Co. (noch nicht) in diesem Maße stattfinden. 

Liest man darüber hinaus Erfahrungsberichte alter Skincare-Hasen, scheinen die Meinungen jedoch schon etwas nüchterner auszufallen. Und auch ich muss mittlerweile sagen: Der große AHA-Effekt blieb aus. Bisher habe ich keines der getesteten Produkte nachgekauft und einige sogar vor dem Leeren entsorgt. 

The Ordinary Skincare Review

Totalausfall?

Was genau ich testet habe und wie die Produkte für mich ganz persönlich abgeschnitten haben, werde ich euch in einem der nächsten Artikel verraten. Das würde hier den Rahmen sprengen. Es gibt nämlich tatsächlich ein, zwei Produkte, die einen ganz soliden Eindruck hinterlassen haben. Vom Großteil jedoch bin ich ehrlicherweise enttäuscht. Und so wundert es nicht, dass Deciem neben The Ordinary noch weitere, höherpreisigere Marke im Sortiment hat. Wieso sollten sie, wenn mit The Ordinary alles zu erreichen wäre? Bis auf ein Produkt von NIOD – welches ich übrigens hervorragend fand, welches aber nach 14 Tagen bereits leer war (und das für über 50€!) – habe ich diese allerdings noch nicht getestet. 

Vor allem in Sachen Retinol bin ich versucht, wieder in den sauren Apfel zu beissen und 60€ für das Clinical Retinol 1% Treatment von Paula’s Choice auszugeben… 

Wie sind eure Erfahrungen mit The Ordinary? Decken sie sich mit meinen oder seit ihr dort für euch fündig geworden?

P.S:  Alle Produkte wurden von mir selbst gekauft. Es gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

 

Vegan Guide München Tipps

Vegan Guide München | Vegan Essen im Bordrestaurant der Deutschland Bahn, LOUIS Hotel und andere Hotspots

Vegan Guide München TippsMünchen war auf meiner persönlichen Landkarte bisher ungefähr so weit weg wie der Mond von der Erde. Ich bin ein Mädchen vom platten Land und kannte den Marienplatz bis letztes Jahr nur aus öffentlich-rechtlichen Vorabendserien oder den Meisterfeiern des FC Bayern Münchens. Da zog mich irgendwie so gar nichts hin. Dachte ich zumindest.

Bis ich dann im letzten Jahr mit der Whale & Dolphin Conservation in der bayrischen Landeshauptstadt weilte und feststellte, dass München doch einiges zu bieten hat. Auch und vor allem für Veganer*innen. Und so freute ich mich enorm, als Sarah von Vegan Guerilla mir Anfang des Jahrs anbot, das von ihr exklusiv für das Bordrestaurant der Deutschen Bahn entwickelte Gericht zu testen. Denn am besten tut man das natürlich im Zug. Während der Fahrt. Damit sich das Ganze auch richtig lohnte, suchte ich mir die weiteste und zugleich bequemste ICE-Strecke aus, die ich finden konnte. Hamburg – München. Ohne Umsteigen, 1. Klasse. Bingo! 

Auf der Hinfahrt ließen wir es uns also enorm gut gehen und verbrachten die 6 Stunden schlemmend, surfend und mit viel Platz im klimatisierten Wagon. (Ein Umstand, den wir später noch sehr zu schätzen wissen sollten, denn in München hatten wir durchgehend 28-33 Grad. Dazu 30-60% Luftfeuchtigkeit und entgegen der Vorhersage nicht einmal Regen oder Gewitter.)

Hier also mein ultimativer Vegan Guide München, für alle, die mal einen Tag (oder auch länger) in der schönen Stadt verbringen und sich ein wenig vegan inspirieren lassen möchten. 

Vegan Guide München Vegan Essen im Bordrestaurant

Vegan Essen im Bordrestaurant der Deutschen Bahn

Doch erstmal zurück auf die Schienen. An das Bordrestaurant der Deutschen Bahn hatte ich nur noch vage Erinnerungen aus Kindertagen. Ich verband es mit teurer Cola, schlechtem Kaffee und Currywurst. Vorsichtiger Optimismus machte sich breit. Es konnte nur besser geworden sein und allein die Tatsache, dass die Bahn mit ihrer Aktion „Mehr als nur Essen – gekocht, gebloggt, geliked“ neue Wege beschreitet und einige Foodblogger ins Boot geholt hat, ließ hoffen.

Und tatsächlich: Ich wurde positiv überrascht. Wenn man bedenkt, dass hier auf engstem Raum und mit wenigen Mitteln Gastronomie betrieben wird, kann sich das aktuelle Angebot wirklich sehen lassen. Es gibt eine Reihe an Gerichten, die über die Klassiker Kartoffelsalat, Currywurst und Erbsensuppe hinausgehen. Mittlerweile werden sogar Vegetarier*innen und selbst Veganer*innen lecker (!) satt. Sarahs Gericht – „Mediterraner Nudelsalat auf kleinem Blattsalat mit ofenfrischer Focaccia“ (bei Bedarf mit gebratenen Sojastreifen) – ist zwar nur im Aktionszeitraum August und September erhältlich, jedoch wird im Hintergrund meines Wissens schon an einem Ausbau des dauerhaften veganen Angebot gefeilt. Mehr zur Aktion #bloggerinfahrt findet ihr hier. 

Das Essen war überraschend frisch, lecker und erstaunlich üppig. Selbst meine – sonst nicht vegan essende Begleitung – war mehr als zufrieden. Auch preislich war das Gericht echt in Ordnung. 12,90 € (plus 3 € für die Sojastreifen) gehen unter diesen Bedingungen mehr als klar. Besonders freut es mich, dass die Bahn die Aktion sehr prominent bewirbt und das Gericht ganz selbstverständlich in das Angebot einfließen lässt. Ich kann mir vorstellen, dass bei der ansprechenden Darbietung auch der eine oder die andere Nicht-Veganer*in zuschlägt und es sich schmecken lässt. Immerhin werden in den 260 Bordrestaurants der ICEs im Monat im Schnitt 12.000 bis 15.000 Aktionsgerichte verkauft.

Vegan Guide München Emiko Hotel Louis

Veganes Buffet im LOUIS Hotel in München

In München angekommen ging es dann gleich weiter mit den veganen Köstlichkeiten. Nachdem ich im letzten Jahr Hals über Kopf dem veganen Frühstücks-Buffet im LOUIS Hotel am Viktualienmarkt verfallen bin, entschieden wir uns diesmal dafür hier sogar zu nächtigen. 3 Nächte, 3 x Frühstück. Yeah! Das Restaurant Emiko liefert in meinen Augen das beste vegane Hotelfrühstück in Deutschland ab. Und das, obwohl es sich nicht mal um ein rein veganes Hotel handelt. Vielmehr führen hier famose vegane Speisen eine friedliche Koexistenz neben anderen – höchstwahrscheinlich ebenso leckeren – nicht veganen Produkten. Viele direkt vom Viktualienmarkt nebenan und in Bio-Qualität.

Hotel und Restaurant sind eine Fusion aus Japan und Frankreich, viel Holz und Moderne. Wir haben uns pudelwohl gefühlt und die Aussicht auf den Alten Peter (Den ich dieses Jahr auch tatsächlich erklommen habe. Schwitz!) sehr genossen. Zwischendurch kam ein richtiges „Zuhause-Gefühl“ auf, denn anders als in vielen anderen Hotels sind die Zimmer im LOUIS tatsächlich sehr heimelig und wohnlich gehalten. Und Psst: Alles sehr, sehr instagramable. 😉 

LOUIS Hotel
Viktualienmarkt 6
80331 München

Vegan Guide München LOUIS Hotel

Vegan Guide München Louis Hotel  Vegan Guide München Louis Hotel Übernachten

Dank der hervorragenden Lage ist man mitten am Puls der Stadt und erreicht viele tolle Spots fußläufig oder nach nur sehr kurzen Fahrten mit Tram, S- oder U-Bahn. Hier möchte ich euch übrigens die wirklich gelungene App der MVV ans Herz legen, die mir im Gewirr des Münchner ÖPNVs sehr geholfen hat. Die Stammstrecke ist nämlich alles anderes als gut ausgebaut, es gibt baustellenbedingt viele Änderungen und man muss des Öfteren Umsteigen.

Ela von Transglobal Pan Party war mir erneut die wunderbarste Stadtführerin, die man sich wünschen könnte und so waren wir Dank ihr immer mit den besten, interessantesten und leckersten Tipps versorgt.

Miin Korean Cosmetics

Fest auf meiner To-Do Liste stand auf alle Fälle Miin Korean Cosmetics. Miin lässt die Herzen aller höher schlagen, die Lust auf süße Verpackungen, Innovationen und asiatische Hautpflege haben. Taki stand mir eine gute Stunde Rede und Antwort und gab mir eine kleine Führung durch den Laden.

In der Vergangenheit kamen mir bei koreanischer Hautpflege vor allem Schneckenschleim, Schweinekollagen und Tierversuche in den Sinn. Aber ich wurde eines besseren belehrt! Mittlerweile hat auch der asiatische Markt den Trend erkannt und so finden sich bei Miin in der Tat neben überraschend vielen veganen Produkten sogar solche aus dem Bereich der zertifizierten Naturkosmetik (!). Ein Gang in das putzige Ladengeschäft lohnt sich also allemal.

Miin Korean Cosmetics
Westenriederstraße 8
80331 München

Mo. – Sa. 10 – 19 Uhr 

Vegan Guide München Miin

Vegane Dumplings bei Ledu Happy Dumpling

Auch für das leibliche Wohl hatte Ela einige Tipps auf Lager und so verschlug es uns abends ins Ledu Happy Dumplings in die Theresienstraße

Der Bestellvorgang ist denkbar einfach. Entweder 10 Dumplings quer Beet oder 10 Dumplings einer Sorte für 7,90 €. Wir entschieden uns für letzteres. Einmal vegetarisch, einmal vegan. Was mich in diesem Imbiss wirklich überrascht hat: Alle Speisen sind bio-zertifiziert, die Dumplings werden in einer Manufaktur in der Nähe von München per Hand geformt. 

Die veganen Dumplings in Kombination mit der Erdnusssoße (?) waren ein GEDICHT. Sie schmeckten meiner Begleitung sogar besser als die vegetarischen. Schade, dass Ledu so weit weg ist, ich könnte da wöchentlich hin. 

Ledu Happy Dumplings
Theresienstraße 18
80333 München

Mo. – Fr. 11.30 – 21.30 Uhr 
Sa. 12 – 22 Uhr 
So. 12 – 21.30 Uhr  

Eis ohne Alles bei Ice Date

Bei Temperaturen um die 30 Grad war ich dankbar für Elas Tipp, dem Ice Date einen Besuch abzustatten. Hier bekommt ihr veganes Eis in Bio-Qualität. Sojafrei, glutenfrei, ohne Haushaltszucker, mit Datteln gesüßt und auf Cashew-Basis. Der erste Bissen ist tatsächlich etwas ungewöhnlich, da dieses Eis DEUTLICH weniger süß ist als alles, was ich bisher an Eisdielen-Eis gegessen habe. Aber ja: Das schmeckt. Mit 2,20 € pro Kugel allerdings selbst für München nicht ganz preiswert. (Teurer war nur meine Kugel Erdbeer-Champagner beim Verrückten Eismacher für 3,50 €. Hust.)

Besonders gut gefällt mir übrigens die Münchner Angewohnheit, immer auch kleinen Klecks einer Sorte nach Wahl zum Probieren obendrauf zu geben. Das war in allen besuchten Eisdielen so und ist mir sonst anderswo auch noch nicht untergekommen.

Ice Date
Amalienstraße 91
80799 München

Mo. – So. 11 – 18 Uhr 

Vegan Guide München Out and About

Auf die Schnelle

Ich wäre kein anständiger Beauty Blogger, wenn ich nicht auch Sephora einen Besuch abgestattet hätte. Die Dependance in der Münchner Filiale von Galeria Kaufhof ist die erste in ganz Deutschland und auch jetzt, Wochen nach der Eröffnung, immer noch sehr gut besucht.

Dementsprechend sahen die Theken leider teilweise auch aus. Trotz zahlreicher Verkäuferinnen waren viele Tester sehr dreckig und verschmiert und einige Teile des Angebotes komplett leergeräumt. Offline wie online ist schon jetzt vieles ausverkauft. Auf Nachfrage erntete ich nur Schulterzucken, gepaart mit einem „Wir wissen leider nicht, ob und wann die Sachen wieder reinkommen.“. 

Sephora München (bei Galeria Kaufhof)
Kaufingerstraße 5
80331 München

Mo. – Sa. 9 – 20 Uhr

Ausgesuchte Naturkosmetik im schnieken Ambiente bekommt ihr bei Tobs The Organic Beauty Store. Hier findet sich unter anderem Marken wie Amala, Eco By Sonya, Esse, Fine, Hiram Green, Kahina Giving Beauty, Und Gretel und Voya. 

Im dazugehörigen SPA könnt ihr euch zudem ordentlich verwöhnen lassen.

Innere Wiener Straße 55
81667 München

Mo. – Fr. 10 – 19 Uhr 
Sa. 10 – 18 Uhr 

Dank Ela (mal wieder) verschlug es mich auch in den Weißglut Concept Store. Hier findet ihr alles, was das Design- und Interieurherz höher schlagen lässt: Geschirr, Karten, Poster, Lampen, Deko, aber auch Kleidung (auch Fair Fashion!). Ideal für Blogger auf der Suche nach Props und alle, die es gerne hübsch/stylisch zuhause haben.

Hohenzollernstraße 8
80801 München

Mo. – Fr. 11 – 19 Uhr
Sa. 10.30 – 18 Uhr 

Ein Geheimtipp aus dem letzten Jahr, für den ich auch diesmal sehr dankbar war, ist übrigens der alte Südfriedhof von München. Die Stadt erschien mir in den Tagen meiner Anwesenheit besonders wuselig und laut, was sicherlich auch mit den stickigen Temperaturen zu tun hatte. Umso dankbarer waren wir für diese Oase der Ruhe, den kühlen Schatten und die ganz besondere Atmosphäre. 

Vegan Guide München

Fazit

Es gäbe noch so viel mehr zu erzählen. Aber dies soll reichen, um euch München (vegan) schmackhaft zu machen. Es lohnt sich nämlich wirklich.

Vorab erreichten mich einige skeptische Nachrichten. München sei weniger geeignet für Vegetarier*innen, geschweige denn Veganer*innen. Das kann ich nicht bestätigen. Klar, Leberkässemmel bekommt man hier an jeder Ecke. Ebenso Weißwürste und Fleischwaren aller Art. Das Klischee wird voll bedient.

Wer sich aber nur ein paar Minuten Zeit nimmt und vorab ein wenig im Netz sucht, wird schnell fündig. Selbst beim Inder um die Ecke, mitten in der Innenstadt, standen vegane Optionen auf der Karte. Und ebenso fußläufig liegt das wunderbare Principessa’s, in dem ihr feinste vegane Macarons bekommt. 

Ihr seht: München vegan ist möglich. Und sehr, sehr lecker. 

Vegan Guide München City Trip

 

P.S.: Die Deutsche Bahn (beziehungsweise die zuständige Agentur) hat mich eingeladen, das Gericht im Bordrestaurant zu probieren und mir die Fahrt mit einem Gutschein versüßt. Die Fahrten Hamburg – München und München – Hamburg gingen also „auf’s Haus“. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

Die besten veganen Make Up Pinsel

Die besten veganen Make Up Pinsel

Die besten veganen Make Up Pinsel(Teure) Make Up Pinsel hielt ich immer für eine absolute Geldverschwendung. Genauso wie es mir schleierhaft war, wieso ich mehr als eine Farbe auf dem Augenlid brauchen könnte.
Diese trug ich mit den Fingern auf.  
(Zumindest war mir damals schon bewusst, wie unnütz diese kleinen Schwämmchenapplikatoren sind, die den Produkten oft beiliegen…)

Was war ich für ein Narr! Jahre später besitze ich fast mehr Pinsel als Lidschatten, von denen nun immer mindestens zwei gleichzeitig zum Einsatz kommen. Ich bin ja lernfähig.

Und auch die Deutschen im Allgemeinen scheinen erkannt zu haben, dass gutes Werkzeug auch beim Thema Make Up die halbe Miete ist. Das Angebot an Pinseln ist in den letzten Jahren nahezu explodiert. Laufend kommen neue Formen in den Handel, die immer als das absolute Must-Have angepriesen werden. Als dann vor rund 10 Jahren der Beautyblender das Schminken revolutionierte, nahm das Ganze noch mal besonders Fahrt auf. Plötzlich war es eine fast religiöse Frage, wie das Make Up aufgetragen wurde. 

Mittlerweile reicht die Range von (sehr) günstigen Pinseln aus der Drogerie bis hin zu babyhaarweichen, mehrere hundert Euro teuren Exemplaren aus Japan. Dazwischen finden sich alle erdenklichen Formen und Farben, Größen und Preisklassen. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Erschwerend kommt hinzu, dass viele der angepriesenen Werkzeuge nicht für Veganer geeignet sind. Ein Großteil der klassischen Make Up-Pinsel ist besetzt mit tierischen Haaren, über deren Herkunft Erbse vor einigen Jahren einen detaillierten Artikel geschrieben hat. 

Und so sehr mich die qualitativ hochwertigen Pinsel von Wayne Goss und Hakuhodo auch reizen, kommen sie für mich aus ethischen Gründen nicht in Frage. Ich bin der festen Überzeugung, dass es keine „cruelty free“ Pinsel mit echtem Tierhaar gibt. Egal was die Werbung verspricht.

Die besten veganen Make Up Pinsel

Heute möchte ich euch also meine absoluten Favoriten im Bereich der veganen Make Up Pinsel vorstellen. Sie liegen preislich im mittleren Segment und bieten in meinen Augen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Sie alle kommen regelmäßig, mindestens mehrmals pro Woche zum Einsatz. Zuerst werde ich euch die Pinsel sortiert nach Anwendungsbereich vorstellen, um sie später auf meine Basics, beispielsweise für die Reise, runterzubrechen.

Die besten begannen Make Up Pinsel Revie

Wie man sieht, bin ich ganz klar Team Zoeva und Team Real Techniques. Diese 11 Pinsel sind bei mir immer in Gebrauch. Darüber hinaus besitze ich noch 2-3 Kandidaten, die als Alternative zu einzelnen Pinseln oder beispielsweise bei der Verwendung von besonderen Produkten wie puderiger Mineral Foundation zum Einsatz kommen. Doch erstmal ein paar Infos zu veganen Pinseln im Allgemeinen.

Synthetisches Haar vs. Echthaar

Früher war man landläufig der Meinung, dass synthetische Pinsel immer gleichbedeutend seien mit Qualitätseinbußen. Echthaar war IMMER vorzuziehen. Vegane Pinsel galten als kratzig und borstig. 

Das hat sich zum Glück gewandelt und auch vegane Pinsel brauchen sich nicht mehr zu verstecken. Mittlerweile empfehlen selbst große Make Up Artists und einschlägig bekannte YouTube-Beauty-Gurus bei bestimmten Produkten sogar explizit den Einsatz synthetischer Pinsel, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Ganz allgemein lässt sich sagen, dass Echthaarpinsel vor allem bei pudrigen Konsistenzen und Pinsel mit synthetischem Haar bei flüssigen und cremigen Produkten empfohlen werden. Letztere können die empfindlichen Haare schädigen und lassen sich oft nicht rückstandslos herauswaschen. Zumindest wenn man dabei sanft vorgeht, was bei Echthaar unbedingt getan werden sollte. Synthetische Pinsel sind da doch oft weniger nachtragend. Wobei man aber natürlich auch bei ihnen Vorsicht walten lassen sollte. Schließlich wollen wir möglichst lange etwas von ihnen haben. 

Die ältesten Pinsel in meiner Sammlung sind über 4  Jahre alt und keiner von ihnen hat bei der Verwendung oder Reinigung Haare gelassen oder die Form verloren. Vegane Pinsel bestehen aus Polyamiden wie Nylon, Tynex oder Perlon. Besonders empfehlenswert sind Pinsel aus sogenanntem Taklon oder Toray, synthetische Fasern aus Polyester, bzw. Carbon, die besonders weich und federnd sind. 

Die Pinsel von Real Techniques sind alle vegan, die von Zoeva nur teilweise. Online und auch auf den Packungen ist aber deutlich zu lesen, ob der betreffende Pinsel aus Kunsthaar, Echthaar oder einer Mischung aus beidem besteht. 

Die Reinigung

Vegane Pinsel lassen sich dank der glatteren Oberfläche ihrer Haare einfacher und gründlicher reinigen als Echthaar-Pinsel.

Ich desinfiziere meine Pinsel im laufenden Betrieb mit einem speziellen Reiniger, der auf die Haare gesprüht und mit einem Kosmetiktuch abgenommen wird. Das sorgt zwischendurch für Frische und reinigt zumindest grob vor. In (mehr oder weniger…) regelmäßigen Abständen lege ich einen Waschtag ein und reinige die Pinsel mit einem milden Shampoo gründlich. Hierfür verwende ich ein spezielles Reinigungspad, welches dafür sorgt, dass der Schaum auch tief in die Pinselköpfe gelangt und besser wieder ausgespült werden kann. 

Im Anschluss trockne ich die Pinsel hängend (Hierfür verwende ich einen Mehrfach-Rockbügel, in dessen Halterungen sich die Pinsel prima klemmen lassen und den ich auf den Balkon hänge.) oder liegend auf einem ausgebreiteten Handtuch auf dem Wäscheständer. Zwischendurch „kämme“ ich die Haare mit den Fingern in Form. 

Die besten veganen Make Up Pinsel für Augen Make Up

Vegane Pinsel für das Augen Make Up

Von links nach rechts:

Accent Brush von Real Techniques

Dieser Pinsel war Teil eines Eye Brush Sets und kommt bei mir vor allem zum Setzen von Highlighter im inneren Augenwinkel und unter dem Brauenbogen zum Einsatz. 

Base Shadow Brush von Real Techniques

Die Basis meines Augen Make Ups. Dieser Pinsel eignet sich zum Auftragen von Lidschatten auf dem bewegten Lid und auch zum Setzen von Farbe in die Lidfalte. 

227V Soft Definer Brush Vegan von Zoeva

Dieser Pinsel ist ein sehr guter Ersatz für meinen heißgeliebten 217 von MAC, den ich vor gut 10 Jahren (!) gebraucht (und nicht vegan) kaufte und ihn seitdem durchgehend nutzte. Leider habe ich diesen Pinsel vor einem Jahr verloren und war daher auf der Suche nach einem veganen Ersatz.
Hier ist er. Ich wende ihn ebenso wie den Base Shadow Brush von Real Techniques auf dem Lid und in der Lidfalte an und mag ihn hier sogar noch ein wenig lieber. Meist verwende ich jedoch beide parallel, vor allem, wenn ich mit verschiedenen Farben arbeite.  

Deluxe Crease Brush von Real Techniques

Mein Pinsel zum Verblenden von Transition Colour und Crease, also allem, was sich in und über der Lidfalte befindet. 

142 Concealer Buffer von Zoeva

Perfekt, um Concealer unter dem Auge zu verblenden. Gelegentlich gehe ich danach noch einmal mit einem Make Up Schwamm drüber. Im Prinzip reicht bei fast allen Konsistenzen aber auch dieser Pinsel.

226 Smudger von Zoeva

Mein Neuzugang, den ich mir vor allem zum Verblenden von Kajal und Eyeshadow Sticks am Wimpernkranz zugelegt habe. Ich verwende ihn hauptsächlich mit dem The Classic und den Colour Chameleons von Charlotte Tilbury und hier mit wachsender Begeisterung. 

223 Petit Blender Brush von Zoeva

Ganz neu hingekommen ist der kleine Blender Brush von Zoeva, da ich gerne noch akkurater in der Crease arbeiten würde. Meine beiden Pinsel von Zoeva und Real Techniques eignen sich zwar auch zum Einsatz dort, allerdings muss man den Pinsel wirklich im 90 Grad-Winkel zum Auge halten und nur ganz vorsichtig im Auftrag sein. Ansonsten vermischen sich die Farben doch manchmal stärker, als ich es gerne hätte. Dieser Pinsel ist allerdings so frisch, dass er noch im Test und daher auch nicht auf den Fotos ist.

Die besten veganen Make Up Pinsel Augen

Die besten veganen Make Up Pinsel Gesicht Face

Vegane Pinsel für das Gesicht (Puder, Highlighter, Bronzer & Contour)

Von links nach rechts: 

135 Petit Face Definer von Zoeva

Hier war ich auf der Suche nach einem Ersatz für den vielgelobten, aber nicht veganen Powder & Sculpt Brush von Charlotte Tilbury. Zwar ist hier der Pinselkopf etwas kürzer und dichter gebunden, jedoch ist er ebenso spitz zulaufend (tapered) und eignet sich hervorragend, um Konturen zu setzen oder punktgenau zu highlighten. 

Cheek Brush von Real Techniques

Auch dieser Pinsel war mal Teil eines Sets und ist in dieser Form anscheinend leider nicht mehr erhältlich. Er ist perfekt für das Auftragen von Puder Blush und klein genug um dieses recht zielgenau aufzutragen. Dabei ist er jedoch ausreichend fluffig, um das Blush gut zu verblenden. 

Sculpting Brush von Real Techniques

Ein Pinsel mit kurzem, leicht abgeschrägtem und dicht gebundenem Kopf. Ich verwende ihn vor allem zum Verblenden von Cream Contour.

Duo Fiber Face Brush von Real Techniques

Diese Duo Fiber Brushes waren mir lange Zeit ein Rätsel. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie unterschiedlich lange Haare haben und sehr locker gebunden ist. Zwischen den einzelnen Haaren befinden sich große Lücken.
Dadurch ist er geeignet, um sehr wenig Produkt aufzunehmen und abzugeben. Zu viel erwischt man damit kaum. Perfekt also für alle Anwendungsgebiete, bei denen eine leichte Hand gefordert ist. Ich verwende ihn vor allem zum Aufwärmen des Gesichts mit Bronzer, der großflächiger, aber zart aufgetragen wird. Auch Setting Powder lässt sich abschließend gut über das Gesicht stäuben. 

106 Powder Brush von Zoeva

Nie wieder ohne! Einer meiner allerliebsten Pinsel. Er eignet sich zum Auftragen von festem und losem Puder. Ich verwende ihn vor allem mit meinem Airbrush Flawless Finish Powder von Charlotte Tilbury

Die besten veganen Pinsel für Foundation, Blush und Bronze

Vegane Pinsel für flüssige Foundation

Flüssiges Make Up kommt mir nur selten auf die Haut. Der Auftrag ist mir oft zu aufwendig, muss man doch ein paar Dinge mehr bedenken, als wenn man nur kurz mit dem Puderpinsel über das Gesicht streicht. In letzter Zeit habe ich jedoch tatsächlich einige flüssige Produkte gefunden, die mir Freude bereiten und so dürfen natürlich auch keine Tools zum Auftragen eben dieser fehlen. 

Die besten veganen Pinsel für flüssiges Make UpVon links nach rechts:

Beautyblender Nude

Trotz seiner erst 10 Jahre auf dem Buckel mittlerweile doch schon so etwas wie ein Klassiker. Ich kenne kaum eine bessere Möglichkeit flüssige Produkte aufzutragen und zu verblenden als dieses Schwammei. Auch Puder unter den Augen, beispielsweise zum Baken, lässt sich damit hervorragend auftragen.

Allerdings ist zu beachten, dass der Auftrag mit einem solchen Schwamm das Ergebnis immer auch etwas leichter und eher „dewy“ ausfallen lässt. Bei sehr deckenden Foundations von Vorteil, wenn man einen Maskeneffekt vermeiden will. Menschen mit öliger Haut sollten auf alle Fälle auch mal den Auftrag mit einem Pinsel versuchen, da das Ergebnis mit einem Schwamm vielleicht leichter ausfällt, als man das gerne hätte. Ebenfalls zu bedenken: Der Schwamm schluckt definitiv mehr Produkt als ein Pinsel. Ich trage die Foundation aus diesem Grund gerne mit dem Pinsel auf und arbeite sie für ein makelloseres Finish danach mit einem Schwamm ein.

Wichtig: Der Beautyblender muss vor der Benutzung angefeuchtet werden. Das erleichtert den Auftrag und vermindert die starke Produktaufnahme etwas. Er sollte alle 1-3 Monate ersetzt werden. Ihn wirklich porentief zu reinigen ist nämlich fast ein Ding der Unmöglichkeit. Wer einmal einen sauber geglaubten Blender aufgeschnitten hat, weiß, wovon ich spreche. Am besten gelingt mir die Reinigung übrigens mit dem Reinigungsöl von Balea. Seife pur ist keine gute Idee, da sie zum einen die Produkte nicht ausreichend entfernt und zum anderen den Blender schneller altern und brüchig werden lässt. 

Miracle Complexion Sponge von Real Techniques

Etwas fester als der Beautyblender und mit einer abschrägten Seite. Für Flächen verwende ich ihn fast noch lieber als den Beautyblender, der im feuchten Zustand doch sehr weich wird. Allerdings ist die Spitze des Sponges größer als die des Blenders, so dass ich letzteren unter den Augen favorisiere. 

104 Buffer von Zoeva 

Mein Pinsel der Wahl in Sachen Foundation. Dieser hier eignet sich sogar für fast alle Formen: Puder, Mineral Foundation und flüssiges Make Up. Der flache Pinselkopf ist ideal für großflächiges Auftragen. Danach gehe ich oft, wie oben beschrieben, mit einem Schwamm über die Foundation, um sie auch in den Ecken zu verteilen und gut einzuarbeiten. 

Die besten gegangen Make Up Pinsel

Die besten veganen Make Up Pinsel Basics

Die besten veganen Make Up Pinsel – Meine 5 Basics

Für Make Up Minimalisten mag diese Auswahl an Pinseln (zu) groß erscheinen. Bedenkt jedoch bitte, dass ich nicht immer alle verwende. Unter den Pinseln befinden sich einige, die ich nur für bestimmten Produkte oder Konsistenzen zur Hand nehme. Der Rest ist sogar erstaunlich multitasking-fähig.

Wenn ich also nur noch 5 Pinsel verwenden dürfte, welche wären das wohl? Definitiv die 5 oben abgebildeten. Sie können alles, was ich von einem Pinsel verlange und sind vielseitig einsetzbar.

Für ein klassisches Augen Make Up brauche ich im Grund nur einen Pinsel für das bewegliche Lid und die Lidfalte und einen, der mir alles gut verblendet (1. und 2.) . Allerdings würde ich jetzt – nach einigen Wochen Benutzung – noch den Smudger hinzufügen. Mit seinem sehr kurzen, dichten Pinselkopf lassen sich cremige Kajals und Lidschattenstifte einfach ideal verblenden. Oft verwende ich ich ihn sogar ausschließlich. Vor allem, wenn ich zu cremigen Produkten greife. 

Der Puderpinsel (3.) steht über allem, keine Frage. Der geht immer. Für Setting Powder, Pressed oder Loose Powder. Von mir aus auch für Bronzer. Zum Auftragen von Blush nehme ich den Cheek Brush (4.), der sich auch für das großflächigere Auftragen von Bronzer zweckentfremden lässt. 

Für Contour und Highlight nehme ich den Petit Face Definer (5.) von Zoeva, den ich zwischendurch in meinem Shade and Swap von W7 reinige. Ein sehr sinnvolles Schnäppchen, welches ich für 50 Cent bei TKMaxx gefunden habe, nachdem ich ein ähnliches Produkt bereits bei YouTube gesehen hatte. Damit lassen sich Pinsel während des Schminkens schnell und einfach von Farben befreien, so dass diese sich nicht vermischen und farbecht hintereinander auftragen lassen.

Aufbewahrung

Zuhause stehen meine Pinsel in dekorativen Gläsern und Töpfen, auf Reisen trage ich sie bisher in einem beschichteten Täschchen mit mir herum. Allerdings bin ich immer noch auf der Suche nach DER Pinseltasche. Jahrelang hatte ich eine von The Body Shop, in der jeder Pinsel seinen eigenen Platz hatte und man die Köpfe mit einer Art Klappe abdecken konnte, um sie vor dem Verbiegen zu schützen. Leider musste ich mich vor kurzem von dieser Tasche trennen und adäquaten Ersatz konnte ich noch nicht finden. Über Tipps bin ich also sehr dankbar. 

Ihr seht: In Sachen Kunsthaarpinsel hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Pinsel von Zoeva und Real Techniques sind zwar etwas teuerer als herkömmliche Kandidaten aus der Drogerie, allerdings merkt man hier auch deutliche Qualitätsunterschiede. Die Anschaffung lohnt sich wirklich und bei richtiger Pflege hat man viele Jahre etwas von ihnen.

Beide Marken bekommt ihr unter anderem bei Douglas, Real Techniques auch bei dm und Budnikowsky. 

P.S: Alle Pinsel wurden von mir selbst gekauft. Wie immer gilt: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

vegan beauty favorites

Vegan Beauty Favorites July 2017 | Sandelholz, Vitamin C & Bum Bum Cream

vegan beauty favorites

Long time no see. Und dennoch wird hier im Hintergrund natürlich fleißig weiter geplant und getestet. Es ist also mal wieder an der Zeit für ein paar „Vegan Beauty Favorites“. Die ich eigentlich viel öfter mal zeigen sollte. 

Denn als Blogger bekomme ich natürlich einiges an PR-Sample angeboten (oder auch unangekündigt zugeschickt), allerdings nehme ich (nur noch) einen Bruchteil davon an. Das hat mehrere Gründe. Einer davon ist, dass ich mittlerweile ganz gut weiss, was meine Haut mag und was nicht. Ich kenne meinen Aktionsradius, in dem ich mich bewegen kann – und will – und teste nur noch sehr ausgewählt neue Produkte.

Vegan Beauty Favorites 2017 

In den letzten Wochen gab es aber tatsächlich wieder ein paar, die mich auf lange Sicht begeistern konnten. Darüber hinaus sind auch einige Kandidaten dabei, die ich mir selbst gekauft habe. Zum Glück führen Erfahrung und viel Recherche vorab dazu, dass ich kaum noch Fails zu verbuchen habe. Aber manchmal bin ich auch einfach auf den ersten Blick hin und weg…

eco cosmetics – AfterSun Shower – Cooling Shower Gel*

Auch wenn ich eco cosmetics immer noch als eher unsexy und die Produkte als klassische Naturkosmetik empfinde – sehr öko, sehr reichhaltig, typischer Duft, wenig moderne Wirkstoffe -, hat mich dieses Produkt angenehm überrascht.

Das AfterSun Duschgel ist eine Wohltat an den aktuell sehr warm-schwülen Tagen. Schon unter der Dusche bereitet es ein erquickendes, kühles Hautgefühl, das auch nach der Brause noch eine ganze Weile anhält. Erfrischung pur! Es könnte für meinen Geschmack allerdings etwas weniger flüssig sein, denn bei der Dosierung muss man etwas aufpassen, um nicht zu viel Produkt zu verschwenden. 

Why to buy:  Dieses wunderbar kühle Hautgefühl.

Abel – Red Santal Eau de Parfum

Hier kommt die volle Dröhnung Sandelholz. Kontemplativ, holzig und den Körper sanft umspielend. Das hier ist Naturparfum der Extraklasse. Abel versteht es, Düfte zu kreieren, die anders sind. Langlebig, ausgewogen und hochklassig. Das hat seinen Preis. Allerdings ist das Parfum durch seine Intensität und Haltbarkeit so sparsam in der Anwendung, dass ich mit meinen 15 ml eine ganze Weile auskommen werde.

Für mich ist Red Santal der perfekte Duft, wenn ich weder süß, noch blumig riechen möchte, mir irgendwie alles zu viel ist und ich ein wenig Erdung brauche. Und Professionalität, Klarheit und Ruhe ausstrahlen möchte. 

(Als nächstes möchte ich dann unbedingt noch den White Vetiver testen.)

Why to buy: A Yogaclass in a bottle!

vegane Beauty Favoriten July 2017

Mukti – Vital C Elixir

Nachdem sich das Vitamin C Serum von The Ordinary leider als nicht kompatibel mit meiner Haut herausgestellt hat, war ich auf der Suche nach einer Alternative. Naturkosmetik hatte ich da gar nicht auf dem Schirm, bis mir von Sarina das Vital C Elixir von Mukti empfohlen wurde. 

Ich hatte erst nur eine Probe und habe mir nun die Fullsize zugelegt. Der Preis ist nicht ohne, allerdings scheint meine Haut dieses Produkt zu lieben! Vitamin C wirkt unterstützend gegen Sonnenschäden und soll für einen frischen, gleichmäßigen Teint sorgen.

Etwas, was ich nach einigen Wochen der Anwendung bestätigen kann. Ich merke sofort, wenn ich das Serum mal einen Morgen nicht anwende. Der Dropper macht die Dosierung etwas schwierig und ich muss sehr aufpassen, nicht zu viel Produkt zu verwenden und es somit zu verschwenden. Es lässt sich jedoch gut verteilen und harmoniert mit den restlichen Produkten meiner aktuellen Skincare Routine. Ein Punkt bei dem das körnige Serum von The Ordinary leider versagt hat.

Sicherlich ist die Konzentration an Vitamin C hier nicht ganz so hoch, dennoch verschafft es mir ein gutes Hautgefühl und ist dazu sogar noch zertifizierte Naturkosmetik. Das Vital C Elixier ist sofort zu einer wichtigen Komponente in meiner täglichen Pflege geworden.

Why to buy: Vitamin C gegen Sonnenschäden und für einen ebenmäßigen Teint.Vegan Beauty Favorites July 2017

Ileur – Gold Luminosity – Gold Hyaluron Mangosteen Moisturizing Skin Serum*

Mangosteen ist mir schon durch die Beauty Drops PM von The Skin Owl ein Begriff. Und so war ich auf das Gold Luminosity Serum der neuen Savue-Eigenmarke Ileur mehr als gespannt.

Die gesamte Inci-Liste liest sich äußerst famos: Hyaluron (bekanntlich einer der wenigen besonders wirksamen Inhaltsstoffe in der Kosmetik), MSM (organischer Schwefel, ebenfalls ein Stoff, denn ich – innerlich, wie äußerlich – sehr schätze), Gold (straffend), Silber (entzündungshemmend) und Alginat für die Feuchtigkeit.

Auch wenn ich das mit dem Gold eher für etwas gimmicky halte, versprüht es zumindest einen Hauch von Luxus. Das Serum kommt bei mir vor allem abends zum Einsatz, ist schön leicht, spendend Feuchtigkeit. Es zieht komplett ein und klebt nicht auf der Haut. Einer meiner Standards in meiner aktuellen Skincare Routine. 

Why to buy: Viel Hyaluron und MSM, reizarm formuliert. 

Sol de Janeiro – Brazilian Bum Bum Cream

Mit diesem Produkt verbindet mich eine regelrechte Hass-Liebe. Monatelang wurde es mir von diversen US-YouTubern unter die Nase gehalten. Ich wollte es, ich wollte es wirklich. Aber die Bum Bum Cream war in Deutschland nicht zu bekommen und eine Bestellung bei Sephora scheute ich. 

Und dann war sie plötzlich da. In Deutschland. Bei Douglas. Zu einem Preis, der mich kurz zucken ließ. 75 ml kosten 16,99 €, 240 ml sogar 39,99 €. What the…!? Und tatsächlich verließ ich den Laden mehrere Mal unverrichteter Dinge. Bis ich irgendwann einknickte. Vorher ließ ich mir von offizieller Seite bestätigen, dass diese Creme cruelty free und vegan ist. Dieses Produkt darf also in meinen „Vegan Beauty Favorites“ nicht fehlen. 

Und sie alle haben recht: Man kauft diese Creme nicht wegen der angeblich straffenden Wirkung. Und auch nicht wegen des subtilen Schimmers. Man kauft die Bum Bum Cream wegen des Duftes! Diese Creme verströmt einen so leckeren, intensiven, lang anhaltenden Duft, dass ich sie haben MUSSTE!

Er wird beschrieben als Mischung aus Pistazie und Karamell. Allerdings empfinde ich diese Umschreibung als foodiger als sie tatsächlich ist. Vielmehr riecht sie nach Sommer in der Karibik. Sommer, Sonne, ein wenig frische Frucht, ein wenig warme Süße. Dieser Duft ist ein Gedicht! Und zum Glück extrem langanhaltend. Immer wieder las ich von Menschen, die nur diese Creme trugen und auf ihr „Parfum“ angesprochen wurden. (Im Übrigen erzählte mir die Verkäuferin bei Douglas die gleiche Geschichte.)

Und tatsächlich verwende ich die Bum Bum Cream deswegen auch als Parfumersatz. Sparsam dosiert auf den Armen und maximal am Dekolleté. Das reicht völlig. Und verlängert die Haltbarkeit der Creme um ein Vielfaches. Für den Popo wäre sie mir schlichtweg zu schade. 

Why to buy: Der Duft, Kinder. Der Duft! Sagt später nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

vegane favoriten beauty Kosmetik

P.S:: Bei den mit einem * gekennzeichneten Produkten handelt es sich um PR-Samples. Diese wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.