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Das Yoga Quartett Illustrationen

Das Yoga Quartett | Dein spielerischer Weg auf die Matte

Das Yoga Quartett Illustrationen

*Enthält PR-Sample

Lange, dunkle Herbstabende sind perfekt für eine Tasse Tee und Kartenspiele. Oder auch für eine Runde Yoga. Mit dem Yoga Quartett von Sabrina Krämer und Felix Wendt (urban yoga lounge Bremen) könnt ihr ab sofort beides verbinden.

Schon ein paar Wochen lang habe ich das farbenfrohe und etwas verspielte, aber dennoch auch irgendwie klare Design des Yoga Quartetts bewundert. Die Karten sind ein wahrer Augenschmaus und laden zum Üben, aber auch zum Spielen ein. 

Hier werden jedoch nicht PS und Hubraum verglichen, sondern „Mentale Stärke“, „Flexibilität“, „Übungslevel“ und „Kraft“. Dazu gibt es zu jeder Asana eine kleine Info welche Körperbereiche und Chakren angesprochen und aktiviert werden. Das Yoga Quartett besteht aus 40 Karten aus FSC zertifiziertem Papier und wurde in einer Auflage von 500 Stück produziert. Ihm liegt eine Anleitung zum Spielen und ein Plan mit Übungsreihen bei, um gleich loslegen zu können. 

Mir helfen die Karten in meiner Praxis, da ich ein sehr visueller Mensch bin und durch den flinken Blick auf die Karten sicher gehe, dass ich nichts auslasse. Zudem inspirieren sie mich dazu, den gewohnten Weg zu verlassen und die Routine-  im wahrsten Sinne des Wortes – mal ganz neu zu mischen. Etwas, was uns allen höchstwahrscheinlich mal ganz gut tut.

Ich habe mir also Sabrina geschnappt und ihr ein paar Fragen rund um das wunderschön gestaltete Kartenspiel gestellt. Mit im Gepäck hat sie ein Exemplar, welches ihr am Ende gewinnen könnt. Also ran die Tasten und vielleicht bald rauf auf die Matte mit „Das Yoga Quartett – Dein spielerischer Weg auf die Matte“.

Das Yoga Quartett Sabrina Krämer
Wer war zuerst da: Die Designerin oder die Yogini? Und lässt sich beides vereinbaren, der grafische Perfektionismus und der yogische Fluß, der Perfektionismus ja eigentlich verabscheut?

Ganz klar: Erst die Designerin. Und seitdem die Yogini da ist, versuche ich beide Welten miteinander zu verbinden.

Gegensätze sind spannend und prägen auch meinen Stil und meine Arbeiten. Auf der einen Seite das klare, geradlinige und strukturierte Design und auf der anderen Seite die zarten, detaillierten und filigranen Illustrationen. Und so ist es auch mit Design und Yoga. Zum Arbeiten brauche ich meine Ordnung, Struktur und Projektplanung und auf der Matte kann ich meine To-Do-Listen, Abgabetermine und den Stress hinter mir lassen und mich ganz auf mich und den Moment konzentrieren (klappt natürlich nicht immer!).

Aus der Yogapraxis kann ich auch wieder ganz viel mit in meinen Alltag nehmen wie z.B. Achtsamkeit, Bewusstheit und Gelassenheit. Herausforderungen und Grenzen, denen ich mich auf der Matte stelle, kann ich auf andere Art und Weise auch im Alltag meistern – meist bin ich viel stärker, als ich mir selbst zutraue. 

Ich finde, Perfektionismus ist oft negativ belastet, dabei hat er auch seine positiven Eigenschaften wie Fleiß, Disziplin und eine Kämpfernatur zu sein. Ohne diese Dinge wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Und auch beim Yoga benötigen wir Fleiß und Disziplin, um auf unserem Weg weiter zu kommen.

Wie kam euch die Idee zum Yoga Quartett?

Mit meinem Wunsch, grafisch etwas im yogischen Bereich zu machen, haben wir bei einigen Tassen Tee zusammengesessen, herumphilosophiert und überlegt, was für ein Produkt nachhaltig bewegt, Spaß macht und die Zielgruppe nicht zu sehr einschränkt.

Von Postkarten über Poster kamen wir plötzlich auf das Kartenspiel und haben direkt im Netz danach gesucht. Gab es nicht. Und ab diesem Moment war klar: Dieses Projekt wird in die Tat umgesetzt.
Wichtig dabei war uns der Mehrwert: nicht ein weiteres Spiel in der Welt der Quartette, das einfach nur schön aussieht, sondern auch die Möglichkeit bietet, tatsächlich damit zu praktizieren. 

Das Yoga Quartett Kartenspiel

An wen möchtet ihr euch damit richten? Kann ich auch als Einsteiger loslegen oder brauche ich Vorkenntnisse? 

Wir möchten uns mit dem Yoga Quartett an alle richten, die Freude an schönem Design haben und die Liebe zu ausgewählten Materialien und Handarbeit schätzen. Von Yoga-Interessierten, die noch nie auf der Matte gestanden haben, über Anfänger, die gerade ihre ersten Yogastunden besucht haben bis hin zu geübten Yogis und Yoginis, die sich ihre eigenen Übungsreihen mit den Karten legen können. 

Wie der Untertitel schon sagt, ist es ein spielerischer Weg auf die Matte, der mit einem Augenzwinkern zu betrachten ist. (Vergleichen und Bewerten sind schließlich ein No-Go!)

Auf der einen Seite sollt ihr einfach Spaß beim Spielen haben, dabei noch das eine oder andere über die jeweilige Asana lernen und auf der anderen Seite möchten wir die Möglichkeit geben, auszuprobieren, wie es sich auf der Matte anfühlt. Optimal wäre es, wenn du schon mal in eine Yogastunde reingeschnuppert hast, um ein Gefühl für die Ausrichtung in den gängigen Asanas zu haben. Ist aber kein Muss. Die Vorschläge für die drei Übungsreihen richten sich an Anfänger, Geübte und Fortgeschrittene und werden mit einer kleinen Anleitung ergänzt. 

Ich bin hin und weg von den Illustrationen, die klar und dennoch wunderbar bunt und einladend sind. So ein kreativer Schöpfungsprozess dauert sicherlich eine ganze Weile und am Ende kann man einige Karten wahrscheinlich nicht mehr sehen, so oft, wie man sie vor Augen hatte.
Hand aufs Herz: Welche Illustration ging dir besonders schwer von der Feder? Und welche ist dein Favorit? 

Insgesamt war es eine Herausforderung für mich und ich habe viele Testzeichnungen angefertigt, da figürliches Zeichnen nicht so zu meinen Schwerpunkten zählt. Frei aus dem Kopf geht da gar nichts. Und an manchen Tagen bin ich durch die Bürogemeinschaft gefilzt und habe die ein oder andere Haltung fotografisch festhalten lassen, damit ich eine Vorlage hatte.

Ich zeichne alles analog, koloriere es mit Aquarell und scanne es anschließend ein, um es digital weiterzuverarbeiten. Da ist der zeitliche Aufwand schon sehr hoch. Ja, und irgendwann kann ich die Motive auch nicht mehr sehen, wenn ich über so einen langen Zeitraum daran gearbeitet habe. Das ändert sich aber schnell wieder, wenn ich das fertige und gedruckte Ergebnis in den Händen halte – einer meiner persönlichen Glücksmomente!

Zwischen den einzelnen Zeichnungen und Serien lagen oft größere Zeitabstände, da sehe ich selber eine Entwicklung und finde die letzten Zeichnungen am besten. Schwer gefallen sind mir die Hände, besonders in den gegriffenen Varianten, die verknoteten Beine von „Embryo im Schoss“, aber auch mit dem „Krieger II“ und „seitlichen Winkel“ hatte ich bei den Proportionen der Beine zu kämpfen. Meine Favoriten sind meist die schwersten Haltungen in einer Serie: das „Rad“, der „Mondvogel“ oder der „Adler im Kopfstand“. 

Das Yoga Quartett Spiel
Und zu guter Letzt: Welches ist deine liebste Asana? So ganz klassisch auf der Matte und nicht auf dem Papier.

Puuhhh, das ist gar nicht so einfach. DIE eine Lieblingsasana habe ich gar nicht. 

Ich finde es großartig, den Körper in alle Himmelsrichtungen zu ziehen, alles zu dehnen und zu weiten, was bei der Arbeit am Schreibtisch oft zusammensinkt. Ich mag Haltungen, in denen Kraft und Balance eine gewisse Rolle spielt, z.B. die Krähe (Kranich), seitliche Bretthaltungen, den Baum oder wenn ich dann mal im Kopfstand stehe. Und auch den Fisch, der Herz und Kehle öffnet oder die Vorbereitung zur Taube (schlafender Schwan), einfach daliegen und alles loslassen, was in der Hüfte festhängt.

Danke Sabrina!

Gewinne das Yoga Quartett

Wer nun ebenfalls Lust auf Spiel und Spaß mit dem Yoga Quartett bekommen hat, sollte die digitale Feder zücken und mir bis Sonntag, 22.10.2017 um 20 Uhr eine Mail mit ihrer/seiner Versandadresse an Kathrin (at) einbisschenvegan (dot) de schicken.

Ich drücke allen Teilnehmer*innen die Daumen!

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Das Yoga Quartett Sabrina Krämer

Rechtliches

Das Gewinnspiel ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland (oder einer deutschen Postanschrift), die das 18. Lebensjahr vollendet oder das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten haben. Jede*r Teilnehmer*in kann nur einmal und im eigenen Namen teilnehmen. Eine Barauszahlung oder ein Umtausch des Gewinns ist nicht möglich. Unter allen korrekten Einsendungen wird ein*e Gewinner*in ausgelost, die per Mail benachrichtigt wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es besteht kein Anspruch auf Geltendmachung gegenüber der Ausrichterin der Verlosung.

*P.S.:  „Das Yoga Quartett“ wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Mala Workshop Yogi Days Hamburg

Mala Workshop mit Jai Jewellery

Mala Workshop Yogi Days Hamburg

Relax! Everything will work out.

Als Julia Nußhart beim Mala Workshop mit Jai Jewellery im Rahmen der Yogi Days Hamburg eine Kerze mit diesen Worten auf den Tisch stellt und sie als unser heutiges Mantra ankündigt, lächle ich müde. Wieder so ein Postkartenspruch.

Ich ahne nicht, dass sich dieser Spruch 2 1/2 Stunden später mehr als bewahrheiten sollte…

Julia hat mich eingeladen, an einem ihrer heißbegehrten Mala Workshops teilzunehmen. Und nachdem meine Mala von Nintaanzi ihre Aufgabe wahrlich übererfüllt hat, ist der Gedanke an eine neue Mala – handgeknüpft, mit viel guter Energie aufgeladen –  gar keine so schlechte Idee. 

Ich mache mich also auf den Weg nach Hamburg ins 25hours Hotel in der Hafencity und treffe auf 6 total unterschiedliche Frauen (Ja, bisher nehmen vor allem Frauen diesen Angebot an. Männer, traut euch!), die alle erklärtes ein Ziel haben: Grobmotorik überwinden, good vibes fließen lassen und die ganz persönliche Mala fertigen. 

Der Mala Workshop 

Wir stimmen uns mit einem OM ein. Sehr zur Verwunderung (und Erheiterung?) der restlichen Hotelgäste. Denn unser Mala Workshop findet quasi in der Lobby statt. Das ist wohl die hohe yogische Kunst. In sich hineinhorchen und konzentrieren, wenn um einen herum quirlige Touristen diskutieren und gegenüber das Frühstück eingenommen wird. Allerdings sorgt die Umgebung auch für heitere, gelöste Stimmung unter uns. 

Julia beginnt mit einem kleinen Ausflug in ihre Anfänge und Motivation. Und erzählt uns etwas über die Affirmationen, die jeder Stein mit sich bringt und die den Träger auf spirituelle Spur bringen sollen. Zur Bedeutung und Wirkweise der einzelnen Edelsteine sagt sie bewusst erstmal nichts. Denn nun sollen wir „unsere“ Steinen wählen. Ganz intuitiv und aus dem Bauch heraus. 

Mala Workshop Edelsteine Mala Workshop DIY

Ich könnte cheaten, denn die meisten Steine und ihre Wirkung sind mir bekannt, aber ich versuche den Kopf auszuschalten. Sofort angetan hat es mir ein matter Rosenquarz. Eigentlich so gar nicht mein Stein, obwohl rosa. Aber die matte Optik ist mal was anderes und Weiblichkeit und Weichheit haben noch niemandem geschadet. Der muss also mit. Schnell gesellt sich der Amazonit dazu, den ich zwar erkenne, spontan aber nicht weiß, was er kann. Dazu die zart-türkise Farbe. Ich gebe zu: Hier habe ich nach Optik entschieden.

Eine Weile hadere ich mit mir, ob ich die Steine in der gleichen Größe wie den Rosenquarz wählen soll. Ich entscheide mich für die kleinere, facettierte Variante. Und zu guter Letzt greife zu Lava. Lava. Ich, die eigentlich keine schwarzen Steine mag. Und Lava immer zu massig, roh, edgy fand. Was ist bloß mit mir los?

108 Perlen sollen es sein. Plus Guru-Perle. Irgendwie vergesse ich die beim ersten Auswählen, stolpere dann aber über eine einzelne schwarze, facettierte Perle, die es mir irgendwie angetan hat. Und wundere mich erneut über mich selbst. Onyx? Ich HASSE Onyx. Tja, kurz darauf weiht uns Julia in die Begebenheiten unserer Steine ein und ich erfahre, dass ich erstens haargenau die richtigen für mich ausgewählt habe und zweitens die letzte Perle nicht aus Onyx, sondern aus schwarzem Turmalin besteht. Wurzelchakra und so. Mein innerer Spiritualist freut sich diebisch darüber, wie sich alles zusammenfügt. 

Mala Workshop Zen Style Mala Workshop Mala selbstknüpfen

Nun geht es ans Eingemachte. Julia zeigt uns Bilder verschiedener Auffädeltechniken und ich wähle den „Zen Style“. Von unten rechts gezählt: 7 Perlen, 1 Markierungsperle, 14 Perlen, 1 Markierungsperle, 66 Perlen, 1 Markierungsperle, 14 Perlen, 1 Markierungsperle, 7 Perlen. Plus Guru-Perle. Klar soweit? Was jetzt kommt ist ziemlich spannend. Einige fädeln einfach drauf los. Andere – so wie ich – beginnen zu rechnen, abzuzählen und das Muster vorab in einem Perlenboard zu legen. (Julia berichtet von einer Ingenieurin, die vorab erstmal ein PDF erstellte und mit dem perfekten Plan für ihre Mala zum Workshop erschien. Ich lache. Im Laufe des Tages wird diese Frau mir jedoch immer sympathischer.)

Ich habe das wahnwitzige Ziel, meine Perlen symmetrisch aufzufädeln. Gar nicht so einfach, wenn man sich wie ich spontan für eine Kombi 3:1 entscheidet. „3 Lava – 1 Amazonit – 3 Lava“. Denn die Anzahl muss ja stimmen und auch die Markierungsperlen dürfen nicht vergessen werden. Diese dienen bei der Meditation mit der Mala dazu, uns kurz wieder ins „Hier und Jetzt“ zu holen, weil sie den homogenen Kreislauf kurz unterbrechen.

1, 2, 3, 14, 38, 75, …

Ich messe genau ab, wo ich von meinem Muster „3 Lava – 1 Amazonit –  3 Lava“ abweichen muss, damit es passt. Nämlich genau hinten im Nacken. Dort müssen es einmal 8 Lava-Perlen hintereinander werden. Damit es links und rechts davon symmetrisch wird. Mir schwirrt der Kopf. 

Ich schiebe meine Perlen also hin und her, bis ich sie so perfekt drapiert habe, dass ich nur noch zugreifen und losknoten muss. Dieser ganze Vorgang dauert allein schon eine gute halbe Stunde. Das Knoten ist zu Beginn gar nicht so einfach, weil die Knoten direkt an der Perle sitzen müssen. Einer davor, einer dahinter. Julia warnt uns, dass wir ziemlich akkurat arbeiten müssen, da einmal fest gezogene Knoten nur sehr mühselig – wenn überhaupt – wieder zu öffnen sind. Das gelingt mir und meinen Mitknüpferinnen am Anfang mehr oder weniger gut. Je öfter man es jedoch tut, desto mehr nimmt sich das Hirn zurück und ich sinke in einen fast meditativen Zustand. Die Zeit vergeht wahnsinnig schnell und kaum, dass wir uns versehen, sind die ersten 2 1/2 Stunden um. Der Großteil ist mit mindestens der Hälfte der Mala fertig. Die Zeit reicht also tatsächlich. Auch, weil  Julia uns immer wieder mit flinken Fingern und aufmunterndem Worten unterstützt.

Mala Workshop Mala selbermachen Mala Workshop Hamburg Julia Nußhart Mala Workshop Jai Jewellery Hamburg

Und dann passiert es! Eben noch im schönsten Flow und innerlich ein wenig stolz, wie flott mir das alles von der Hand geht – Erzieherin halt -, fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Ich habe mich verzählt!

ZEN as FUCK

Meine Markierungsperle sitzt auf der linken Seite völlig falsch, ich habe viel zu wenig Perlen abgezählt und meine Symmetrie geht gerade mit Pauken und Trompeten baden. Mir wird im wahrsten Sinne des Wortes heiß und kalt. Diesen Zustand kenne ich so noch gar nicht von mir. Ich laufe rot an und weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. SCHEIßE! Das war’s mit der Mala. Mein Herz rast. „Du wirst mit einer völlig schiefen Mala nach Hause gehen.“ Die Perfektionistin in mir läuft Amok. „Naja, dann hattest du immerhin einen schönen Tag…“

Dann fällt mein Blick tatsächlich auf die Kerze vom Anfang. Wie zynisch. Ich möchte sie an die Wand werfen. Und fange an zu rechnen. Noch 1 1/2 Stunden. 2/3 der Mala sind fertig. Ich überlege hin und her und stelle fest: Im Nacken braucht es nicht 8 Lava-Perlen, sondern 6. Danach so weitergemacht wie bisher und du kommst am Ende sogar auf die Perle genau dort an, wo du hinwillst. Fügung!

„Julia, ist es realistisch…Moment…18 Perlen noch mal abzuknoten? Schaffe ich das?“

Sie ist skeptisch. Aber ich gebe Gas. Und danke innerlich jedem verknoteten Paar Schnürsenkel und jedem „Ich kriege den Knoten nicht auf!“ im Kindergarten. Übung macht den Meister. Ich kann zwar nicht rechnen, aber Knoten aufmachen, das kann ich. Die Zeit rast. Am Ende fertigten wir nämlich auch noch die Quaste selbst, die typischerweise am unteren Ende einer Mala hängt. Ich muss ein  wenig schmunzeln. Denn unter das Bild, welches ich vor gut zwei Stunden zu Beginn des Mala Workshops auf Instagram gepostet habe, schreibt jemand: „Ich liebe Schmuckbasteln auch sehr.“ Schmuckbasteln. Wenn du wüsstest…

Zu allem Überfluss erscheint dann auch noch ein netter Herr vom 25hours auf der Bildfläche und erinnert uns dezent daran, dass wir PUNKT 14 Uhr fertig sein müssen, da er den Tisch noch brauche. Schockschwerenot! 

Ich knote mir die Finger wund. Meine Hände zittern. Aber ich schaffe es. 13.45 Uhr ist meine Mala fertig. Und genauso geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Was für eine Erfahrung! Da bin ich mal ganz schnell spirituell entblößt und auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden. Meine Lektion habe ich gelernt.

Ich muss daran denken, was Julia uns zu Beginn über den Lavastein sagte. Überraschend viele Teilnehmerinnen hatten ihn sich an diesem Tag ausgesucht. Eher unüblich. Sie sagte, er sei ein sehr kräftigender Stein. Eine seiner Affirmationen laute: In der Ruhe liegt die Kraft.

Relax! Everything will work out.

Der Mala Workshop schließt mit einer Japa–Mediatation. Drei Minuten Kontemplation inmitten einer lauten Hotel-Lobby. Pfff, ein Kinderspiel. Geduld und Ruhe kann ich…

Fazit

Unbedingt hingehen! Die Stimmung war bombig, Julia ist ein Schatz und die Erfahrung selbst eine Mala zu fertigen ist wirklich etwas besonderes. Allein all die wunderbaren Steine in den Händen zu halten und aus dem Vollen schöpfen zu können – ein Traum!

Julia gibt mit Jai Jewellery regelmäßig Workshops in Berlin, jedoch kommt sie auch zur Besuch. Alles was es braucht, ist eine nette Location und genug Menschen, die Lust auf ein bisschen Urban Spirituality haben. Der nächste Termin findet am 25.06. in Flensburg statt. 

Psst: Zusammen mit ihrer Schwester hat Julia gerade Lapaloma Times aus der Taufe gehoben. Journalismus meets Yoga meets Good News. Mutige, außergewöhnliche, spannende und inspirierende Geschichten, die auch gerne länger als die im TV üblichen 1:30 dauern dürfen. Schaut mal vorbei.

Mala Workshop HamburgMala Workshop Jai Jewellery

Die fertigen Mala aller Teilnehmerinnen 

Mala Workshop Jai Jewellery DIY

Anni von Yoga Gypsy mit ihrer wunderschönen Mala. Mala Workshop Mala Workshop Hamburg Yogi Days

P.S.: Ich wurde von Julia zum Mala Workshops eingeladen. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

Kate Hudson Buch Ganz Schön Glücklich

#VWT | Kate Hudson | ganz. schön. glücklich.

Kate Hudson Buch Ganz Schön GlücklichKate Hudson und ich. Hach. Das ist ein ziemlicher Girl Crush. Als Schauspielerin immer eher auf die Rolle des „southern girl from next door“ festgelegt, liebe ich ihre Boheme, dieses immer leicht Entrückte und Hippie-eske. Sie wirkt auf mich, als sei sie mit sich im Reinen und strahlt dabei so viel Lebensfreude und Freigeist aus. Wohl auch deshalb zählt  Almost Famous seit mittlerweile 17 Jahren zu meinen absoluten Feel Good Movies. 

Nun hat Kate Hudson ein Buch herausgebracht, welches mittlerweile auch auf Deutsch erhältlich ist. Und selbstverständlich kam ich nicht drumherum, es mir genauer anzusehen. ganz. schön. glücklich* ist sowas wie eine Anleitung für dieses ganz bestimmte „Kate-Hudson-Gefühl“. 

Es ist keine Erweckungsgeschichte á la Hollywood, sondern ein persönlicher Bericht einer langen Entwicklung. Und haut ziemlich genau in die Kerbe, in die Jenny & Moritz mit ihrem famosen Food ’n‘ Love Kurs* hauen: Es gibt kein Patentrezept, welches für alle Menschen funktioniert. Aber wenn du deinem Körper zuhörst und ein Gefühl für ihn bekommst, kannst du ein glücklicherer und gesünderer Menschen werden. 

Klingt fast zu banal, als das man das glauben möchte. Aber genau deswegen verdienen wahrscheinlich all die Gurus mit ihren „Non Plus Ultra“-Konzepten auch so viel Geld… 

Das Buch ist vollgepackt mit Rezepten, Achtsamkeitsübungen, Yoga und anderen guten Dingen, die allen Menschen gut tun. Dazu ein bisschen Ayurveda, ordentlich Bewegung und viel Selbstakzeptanz. Einziger Haken: Kate Hudson isst sowohl Milchprodukte als auch vereinzelt Fleisch. Diese Dinge finden sich also auch im Buch wieder, können aber geflissentlich ignoriert werden. Es bleibt genug über, von dem auch Veggies profitieren können. 

ganz. schön. glücklich. ist schön anzusehen, mit tollen Illustrationen, Fotos und – worauf ich ja persönlich sehr stehe – einer angenehmen Haptik: Matte Seiten, mattes Cover mit Prägung und einem Duft „nach Buch“. 

Wieder so ein Buch, mit dem man sich abends im Bett oder am Wochenende auf dem Sofa herrlich die Zeit vertreiben und dabei noch was für sich mitnehmen kann. 

Kate Hudson Buch Lifestyle Kate Hudson Buch Ganz Schön Glücklich Rezension

Kate Hudson Buch Ganz Schön Glücklich

P.S.: Bei dem Buch handelt es sich um ein von mir angefordertes Rezensionsexemplar.

Der Link dazu und zum Food ’n‘ Love Kurs sind Partner-Links (Affiliate). Solltet ihr das Buch oder den Kurs über diesen Link kaufen, sind sie für euch nicht teurer als sonst, allerdings unterstützt ihr damit meine Arbeit an diesem Blog. Solltest ihr dies tun, bedanke ich mich recht herzlich für eure Unterstützung. Ansonsten steht euch natürlich frei, das Buch oder den Kurs über andere Quellen zu beziehen. 

Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Meditationswecker Yoga Timer Meditation

Meditation | Yoga Timer und Meditationswecker App

Meditationswecker Yoga Timer Meditation Nach meinem Artikel über Meditation für alle, die nicht meditieren können bin ich des Öfteren gefragt worden, wie ich das denn mit dem Timing mache. Schaue ich regelmäßig auf die Uhr? Stelle ich mir einen Meditationswecker? Wie soll ich mich bitte entspannen, wenn ich dauernd die Zeit im Blick behalten muss? Müssen es genau 11 Minuten sein, damit „es“ etwas bringt?

Daher gleich vorweg: Niemand muss zwischen halbgeöffneten Lidern immer wieder aufs Smartphone linsen. Eine Uhr ist oft gar nicht von Nöten. Viele Meditationen werden nicht in Minuten gezählt, sondern in Wiederholungen von Atemzügen und Bewegungen. Persönlich nutze ich einen Meditationswecker vor allem für Handlungen (Kriyas) und Atemübungen (Pranayama), bei denen ich entweder ordentlich in Bewegung oder sehr konzentriert auf die Ausführung bin.

Da ist es schon ein erster Schritt in Richtung Entspannung, wenn ich mich voll darauf einlassen kann und nicht immer noch an die Zeit denken muss. Gerade im Kundalini Yoga gibt es viele Übungen, die eine bestimmte Minutenanzahl geübt werden. Das können eine, drei oder auch einunddreißig sein. 

Im Laufe der Zeit haben sich für mich zwei Tools bewährt, die ich euch heute kurz vorstellen möchte. 

Meditationswecker Insight Timer App

Insight Timer App

Auf diese kostenlose App bin ich vor knapp zwei Jahren gestoßen. Sie funktioniert über akustische Signale. Ihr könnt die Meditationszeit auf die Sekunde genau einstellen und durch „Zwischentöne“ ergänzen.

Ein Beispiel: Ich möchte insgesamt 30 Minuten praktizieren und zwischendurch zwischen verschiedenen Übungen wechseln. Ich kann mit dem Meditationswecker also Start- und Endpunkt festlegen sowie verschiedene Punkte innerhalb dieser Zeitspanne, zu denen ebenfalls ein Signal ertönt und mir anzeigt, wann es Zeit wird zur nächsten Übung überzugehen.

Meditationswecker Insight Timer App iPhone

Darüber hinaus können Sekunden und Minuten für ein Warm Up – beispielsweise das Hineingehen in eine Haltung oder ein tiefes Ein- und Ausatmen – ausgewählt und Presets festgelegt werden. Für die Signale stehen verschieden gestimmte Klangschalen zur Verfügung. Nie seid ihr entspannter in eure Praxis gestartet!

Wer nicht in Stille üben möchte, findet auch eine kleine Auswahl an Ambient Sounds. Diese können während der Praxis abgespielt werden. Mittlerweile bietet die App zudem eine große Auswahl an geführten Meditationen, auch auf Deutsch.  

Meditationswecker Yoga Timer Meditation Zeit

Yoga Timer

Für alle regelmäßig Praktizierenden und diejenigen, die auch abseits des Yoga einen dezenten Zeitmesser gebrauchen können, lohnt sich die Anschaffung eines solchen Timers. Es können zwei getrennte Zeitmessungen und Dank der Memoryfunktion auch zwei häufig verwendete Zeiten eingestellt werden.

Der Praktizierende kann neben akustischen Signalen in drei Lautstärken (laut, leise, lautlos) auch ein optisches Signal auswählen. Innerhalb der eingestellten Zeit blinkt eine LED grün, nach Ablauf der Zeit rot. Für Alle, die bei Vorträgen, Meetings und Videos eine bestimmte Zeit nicht überschreiten –  aber auch nicht dauernd auf die Uhr schauen oder ein Signal ertönen lassen wollen – ist so ein Yoga Timer eine sinnvolle Anschaffungen. Ein schneller Blick auf das Lämpchen ist fast immer drin. 

Der Yoga Timer bietet eine Öse zum Aufhängen, einen ausklappbaren Ständer und eine Magnethalterung. Ihr könnt Zeitintervalle bis zu 99 Stunden, 59 Minuten und 59 Sekunden einstellen.

Meditationswecker Yoga Timer Meditation

P.S.: Ich habe den Yoga Timer selbst gekauft. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Meditation Audra

Meditation für alle, die nicht meditieren können

Meditation Audra  Werbung*

Ich bereite alles vor. Vorbereitung ist schließlich alles. Ich lüfte das Zimmer, rolle die Matte aus und falte mich in den Schneidersitz. Augen zu und einmal tief ein- und ausgeatmet. Es kann losgehen. 

Nach gut 10 Sekunden zieht der erste Gedanke vor meinem inneren Auge vorbei. Nach 1 Minute linse ich zum ersten Mal verstohlen durch die halbgeschlossenen Lider. Und nach 5 Minuten schlafen mir die Beine ein. Ich soll den Schmerz wahrnehmen sagen sie. Und dann soll ich ihn vorüberziehen lassen sagen sie. Ich beginne unruhig hin und her zu rutschen. Wie ein kleines Kind, dem man gesagt hat, es soll doch bitte mal wenigstens 5 Minuten still sitzen. Der Schmerz wird immer fieser und ich muss aus dem bilderbuchreif gezirkelten Yogasitz entfliehen. Ich schaue auf die Uhr. Es sind gerade mal 3 Minuten vergangen. 3 Minuten, in denen ich mich keine Sekunde entspannt oder auch nur fokussiert gefühlt habe und die höchstwahrscheinlich herzlich wenig mit Meditation zu tun hatten. Dabei soll es doch so einfach sein. Sagen sie. 

Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass sich die Außentemperatur gerade knapp unter Null bewegt und ich statt unter einer Palme unter meiner Monstera sitze. Vielleicht klappt das mit dem Meditieren auf Bali einfach besser? Oder aber ich habe die falsche Hose an. Ob mich die fancy Yoga Pants, die mir gerade auf Instagram auf jedem 3. Bild entgegenstrahlen in andere Sphären katapultiert? Wahrscheinlich hätte ich mir einfach die Pizza gestern Abend kneifen und stattdessen eine Buddha Bowl essen sollen. Dabei liegt mir Rohkost manchmal schwerer im Magen als fettiges, italienisches Essen. Das sieht aber natürlich weniger yogisch aus. 

Oder kann ich es einfach nicht? Vielleicht bin ich einer der Menschen, die nicht zum Meditieren gemacht sind. Sowas gibt es bestimmt. Wie diese Menschen, die nicht hypnotisiert werden können. Wobei es ja immer heißt, jeder kann meditieren… Hm. 

Meditation Yoga

Ich muss die Entspannung entspannter angehen

Es gibt nämlich tatsächlich ein paar Kniffe, die eine Meditation auch im trubeligsten Alltag möglich machen. Für die man nicht als digitaler Nomade auf ’ner Palme sitzen oder drei Mal die Woche ins hippe Yoga Studio laufen muss. Zum Schluss stelle ich euch drei einfache Meditationstechniken vor, die wirklich jeder umsetzen kann. Garantiert.

Doch beginnen wir mal mit den Vorbereitungen. Eine meiner besten Anschaffungen der letzten Zeit ist definitiv mein neuer Meditationshocker. Schon lange war mir eigentlich klar, dass ich so etwas brauche. Vor allem jetzt, nach dem Unfall. Aber sich mit 33 Jahren selbst einzugestehen, dass das mit dem Schneidersitz mittlerweile leider doch recht tagesformabhängig ist, ist gar nicht so leicht. Ein erster Schritt in Richtung Achtsamkeit. Früher waren wie auch immer überschlagene Beine kein Problem für mich. Mittlerweile schlafen sie mir tatsächlich gerne mal ein. Selbst im aufrechten Sitz auf einem zu niedrigen Stuhl. Der Hocker hilft dabei, zum einen aufrecht zu sitzen und zum anderen, die Blutgefäße und Nervenbahnen in Hüfte und Beinen nicht zu sehr zu quetschen. Vor allem im Fersensitz ruht nahezu das ganze Körpergewicht auf Beinen und Füßen, was für Ungeübte schnell schmerzhaft werden und zu Frustrationen führen kann. 

Ebenfalls sehr hilfreich ist es, sich bei Meditation und Savasana warm einzupacken. Denn nichts ist blöder, als langsam zur Ruhe zu kommen und dann macht sich Gänsehaut breit. Der Fleece-Ponch von Tchibo ist perfekt, um sich warm zu halten. Er ist federleicht und lässt sich klein zusammenfalten, passt also in jede noch so kleine Tasche. Darüber hinaus hat er keine Schnallen, Knöpfe oder dicke Nähte und drückt somit nirgends bei der Entspannung im Liegen. 

(Sehr interessant finde ich auch das aufblasbare Bolster (Platzsparend!) und das Yoga-Rad, welches eine gute Einsteiger-Alternative für das deutlich teurere Original zu sein scheint.)

Meditation Tutorial Tchibo

Don’t hesitate: Meditate

Und dann musste ich mir im Klaren darüber werden, dass Meditation so viel mehr ist, als ewig langes Sitzen und Leere im Kopf. Nichts Abstraktes, nach dem man strebt und das man irgendwann, mit viel Mühe, erreichen kann. Man muss es einfach machen. Es ist wie Fahrrad fahren. Erst ist man froh, überhaupt auf dem Sattel sitzen und die Füße vom Boden heben zu können. Dann kann man ein paar Meter weit eiern und irgendwann fährt man mit Karacho freihändig jauchzend den Berg runter. (Was ich nie getan habe. Ich Schisser. Aber mit der Meditation ist das wohl ähnlich. Ich habe mich lange nicht getraut einfach „zu machen.“ Nicht vertraut.) 

Bevor wir uns also an die spirituell anspruchsvolleren Kaliber wagen, zeige ich euch heute ein paar ganz einfache Praktiken, die ihr selbst im größten Trubel unterbringen könnt. Denn meditieren kann wirklich jeder. Sofort. Selbst ihr könnt genau jetzt damit anfangen. Einfach das Handy oder den Laptop zur Seite legen und los geht es. Glaubt ihr nicht? Dann mal los. Ich zeige euch heute drei ganz einfache Tools, die ihr sofort, in diesem Moment und (fast) überall anwenden könnt. Sogar während ’nem langatmigen Meeting oder beim Warten auf die Bahn. 

Für die unsteten Geister haben sich die alten Lehrer ein paar Kniffe ausgedacht. Denn so einfach es auch klingen mag: „Lasst die Gedanken vorbeiziehen, beobachtet sie und konzentriert euch dann wieder auf den Moment.“ ist in der Realität oft gar nicht so einfach.

Da hilft es, den Geist mit etwas zu beschäftigen. Mit einem Mantra beispielsweise. Seine Schwingungen allein – laut ausgesprochen, geflüstert oder nur gedacht – helfen, unseren geistigen Zustand zum Positiven zu ändern. Eines der wichtigsten und vielseitigsten Mantren aus dem Kundalini Yoga ist das Mantra SAT NAM. Frei übersetzt bedeutet es soviel wie „Ich bin die Wahrheit“. Und es eignet sich hervorragend, um darüber zu meditieren. 

Meditation Mala

Meditation „on the go“ 

Kirtan Kriya

Für diese einfache Meditation wird das Mantra SAT NAM zu SA TA NA MA verlängert: Geburt, Leben, Tod, Wiedergeburt. Wem das zu spirituell klingt: Egal, einfach machen. Die Meditation hilft Gewohnheiten zu durchbrechen, klärt den Geist und hilft, die eigene Bestimmung zu finden.

Nehme eine aufrechte Position ein und schließe wenn möglich die Augen. Während du das Mantra im Geiste vor dich hersagst, führst du die Finger einer oder beider Hände abwechselnd zum Daumen.

Sa – Zeigefinger mit leichtem Druck zum Daumen
Ta – Mittelfinger mit leichtem Druck zum Daumen
Na – Ringfinger mit leichtem Druck zum Daumen
Ma – kleiner Finger mit leichtem Druck zum Daumen

Danach wieder von vorn, also am Zeigefinger, beginnen. Für zwischendurch reicht eine gute Minute, die auch mal eben unterm Tisch durchgeführt werden kann. Im Anschluss tief einatmen, den Atem kurz anhalten und tief ausatmen.

Wer tiefer gehen möchte, versucht sich hieran: 5 Minuten normal sprechend, 5 Minuten flüsternd, 10 Minuten im Geiste sagen, 5 Minuten flüstern, 5 Minuten normal sprechend. Die Zeiten können variiert werden, die Proportionen zueinander sollten aber beibehalten werden, z.B. 2 – 2 – 4 – 2 – 2 oder 1 – 1 – 2 – 1 – 1.

Herzschlag Meditation

Lege vier Finger einer Hand auf den Puls der anderen. Nicht den Daumen verwenden, denn der hat einen eigenen Puls. Nun im Geiste und im Takt des Herzschlags/Pulschlags SAT NAM rezitieren. SAT auf den ersten, NAM auf den zweiten Schlag und so weiter. Ideal sind mindestens 3 Minuten, aber selbst eine Minute ist immerhin etwas. Das geht immer und überall, wetten?

Die „Don’t Meditate“ Meditation

Für die ganz harten Fälle – und Kinder – habe ich eine Meditation aus Three Min Start für euch. Hier wirkt nämlich schon die Handhaltung kleine Wunder und euer Geist kann machen, was er will. Setzt euch in eine aufrechte Position und bringt eure Hände in der Form einer Lotusblüte ca. 10 cm vor der Stirn zusammen. Heißt: Die Handwurzeln berühren sich, ebenso Daumen und kleine Finger. Die restlichen Finger werden abgespreizt. 

Schließt die Augen, atmet durch die Nase und tut alles, um nicht zu meditieren. Jawohl, richtig gelesen. Denkt an alles, was euch heute zu passiert ist, an die schönen Dinge, an die blöden Gefühle, von mir aus auch an den Einkaufszettel. Aber meditiert um Himmels willen nicht! Im Anschluss tief einatmen, den Atem anhalten und dabei alle Muskeln im Körper anspannen. Ausatmen und Entspannen. Na, entspannter? 

(Bei der Entstehung dieses Textes, habe ich übrigens nach der Hälfte das MacBook zur Seite gelegt und eine halbe Stunde zu Songs von Ignite, Slipknot und Sia die Glieder geschüttelt. Danach war das Herz am pumpen und der Kopf frei für neue Gedanken. Irgendwie auch eine Art der Meditation. )

Wer Lust bekommen sagt, ein wenig was für sich , seinen Geist und seinen Körper zu tun, sollte mal bei der Tchibo Community Aktion #befitbeyou reinschauen. Dort findet ihr aktuell viele Videos mit Übungen, Rezepten und Tipps von den drei Expertinnen Hannah Frey (Yoga & Ernährung), Friederike Franze (Laufen) und Louisa Tellert (Fitness) , die euch mit Rat und Tat zur Seite stehen und Fragen beantworten. 

© Fotos: Franzi Schädel

P.S.: *Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Tchibo. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

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Mind Jar DIY deutsch

DIY | Glitzer und Entspannung mit dem Mind Jar

Mind Jar DIY deutsch Wer sich mehr als 2 Minuten auf der Suche nach „Yoga“, „Mediation“ und „DIY“ durch Pinterest klickt, stößt früher oder später auf sie: Gläser voller Glitzer. Sinnlich wabernd, lustig funkelnd und irgendwie schon auf unbewegten Bilder wahnsinnig erfreulich anzuschauen. Schnell war klar. Ich BRAUCHE so ein Mind Jar!

In den USA sind sie schon länger der neuste Schrei. Vor allem bei gestressten Kindern, beziehungsweise deren Müttern. Das Glitzer im Glas steht stellvertretend für wirbelnde Gedanken, aufbrausende Gefühle und all das, was kleine Kinder erleben, aber nicht in Worte fassen können. Der Gedanke dahinter: Einmal das Mind Jar schütteln und beobachten, wie sich das Wirrwarr langsam sortiert. Und dabei total entspannend. Das muss doch auch bei Kidults klappen!

Anleitungen für Mind Jars gibt es im Netz zuhauf. Vor allem englischsprachige. Es gibt DIYs mit Farbe und losen Flitter, mit Glycerin und mit Glitzerklebe. Ich entschied mich bei meinem Prototypen in Sachen Mind Jar für letztere Variante, da sie mir am einfachsten umzusetzen erschien. Ich beabsichtige nämlich mit meinen Kids auf der Arbeit solch ein Mind Jar zu basteln. Das hier ist also alles total wissenschaftlich und rein beruflich. Klar. Das es glitzert hilft aber.

Ich bin hocherfreut, dass mein erster Versuch sofort geglückt ist und bei den Kindern schon für einige „Ah!“s und „Oh!“s sorgte. Von „Sowas will ich auch!“ über „Wow, das glitzert aber toll!“ bis hin zu hypnotischem Blick ins Glas war alles dabei. Mission accomplished.

Natürlich wollt ihr jetzt auch ein Mind Jar. Logisch. Mit nur wenigen Zutaten und ein paar Minuten ist das schnell gezaubert.

Mind Jar DIY Anleitung Kinder

DIY für ein entspannendes Mind Jar

  • 1 Schraubglas 
  • heißes Wasser
  • Glitzerkleber 
  • Kraft- oder Alleskleber
  • gegebenenfalls Acrylfarbe
  • Schneebesen
  • Topf oder Schüssel

Die wichtigste Info vorweg: Das Verhältnis von Wasser zu Klebstoff im Mind Jar sollte 80% zu 20% betragen.

Zuerst das Wasser im Wasserkocher erhitzen und leicht abkühlen lassen. Dann den Kleber hinzugeben und alles mit dem Schneebesen gut verrühren, bis sich der Klebstoff vollständig gelöst hat. 

Ich habe leider verpasst, das Fassungsvermögen des Glases vorher abzumessen. Aber es handelt sich um die bei Rossmann einzeln erhältlichen Schraubgläser für 0,99€.  Auf die dort hineinpassende Menge Wasser verwendete ich 2 1/2 Tuben Glitzerkleber (Lila, Pink und Türkis). Ist euer Glas größer oder kleiner, müsst ihr die Menge dementsprechend anpassen. 

Wenn die Masse nur noch handwarm ist, füllt ihr sie in das Glas und verschraubt es fest. Nun könnt ihr gucken, ob euch die Viskosität und somit der Flitterflug zusagt. Wenn nicht: Einfach aufschrauben und entweder mehr Wasser oder mehr Kleber hinzugeben. Wenn alles passt, wird der Rand innen mit einem nicht wasserlöslichen Kleber bestrichen und endgültig auf das Glas geschraubt. 

Mind Jar DIY Anleitung

Da mir das rot-weiß karierte Outfit des Deckels nicht zusagte, habe ich ihn mit Acrylfarbe gepimpt. Hierfür benötigte es zwei Schichten. Die erste wurde streifig und nicht deckend, da die metallene Oberfläche zu glatt war. Nachdem diese jedoch erst einmal getrocknet war, haftete die zweite Schicht deckend und smooth auf der nun raueren Oberfläche. Ich habe meinen Deckel danach noch mit Washi-Tape abgeklebt und einen silbernen Akzent gesetzt. Der gesamte Trocknungsvorgang dauerte keine Stunde, so dass man so ein Mind Jar sicherlich auch an einem  Bastelnachmittag oder auf einem Kindergeburtstag herstellen könnte. 

Aber natürlich braucht es keine Kinder für solch ein Mind Jar. Es macht sich auch gut auf jedem Schreibtisch und verschafft „im Handumdrehen“ einen gedanklichen Kurzurlaub.

Happy sparkly shaking!

Mind Jar Glue Glitter